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Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Wieso man bei Diabetes das Gürtelrose-Risiko ernst nehmen und vorsorgen sollten – Erfahrungsbericht von Shirin
In dieser Podcast-Sonderfolge sprechen wir mit der Moderatorin, Musikproduzentin und Autorin Shirin Valentine über ein Thema, das in der Diabetes-Community noch immer häufig unterschätzt wird: das erhöhte Risiko für Gürtelrose, die damit einhergehenden Folgen und wie wichtig daher die Vorsorge ist.
Shirin lebt seit ihrer Diagnose mit Mitte 20 mit Typ-1-Diabetes und erkrankte vor zwei Jahren unerwartet an Gürtelrose. Sie beschreibt, wie die Erkrankung sie unvorbereitet traf, beginnend mit einem diffusen Ziehen in der Schulter, das sie zunächst für eine Muskelverspannung hielt. Erst als ein deutlicher Ausschlag auftrat, wurde die Diagnose gestellt. Besonders belastend war für sie dabei nicht der Hautausschlag selbst, sondern die anhaltenden Nervenschmerzen, die auch zu psychischen Belastungen führten, wie sie eindrücklich berichtet.
Gürtelrose entsteht durch das Windpocken-Virus, das nach der Erstinfektion lebenslang im Körper verbleibt und bei geschwächtem Immunsystem reaktiviert werden kann. Menschen mit Diabetes tragen ein erhöhtes Risiko, weil schwankende Blutzuckerwerte die Immunabwehr dauerhaft belasten – ein Zusammenhang, der Shirin davor nicht bewusst war. Daher ist es ihr ein Anliegen, Menschen mit Diabetes über dieses erhöhte Risiko zu informieren. Sie plädiert für eine entsprechenden Vorsorge und rät dazu, aktiv das Gespräch mit dem Diabetes-Team zu suchen.
Aktuelle Podcast-Folge mit Shirin Valentine über ihre Erfahrungen mit einer Gürtelrose-Erkrankung anhören
Diese Sonderfolge des Diabetes-Anker-Podcasts entstand mit freundlicher Unterstützung von GSK.
Weiterführende Informationen
- Diabetes-Anker-Beitrag zum Thema inkl. Video mit Shirin
- Informations-Website über Gürtelrose
- STIKO-Informationen zu Gürtelrose und zur Impfung
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von Stephanie Haack
Stephanie Haack ist Sozialwissenschaftlerin und Marketing-Expertin. Im Teenageralter wurde bei der Wahlberlinerin Typ-1-Diabetes diagnostiziert. Sie hat für mehrere gemeinnützige Institutionen und NGOs gearbeitet, seit 2024 ist sie Vorstandsmitglied bei diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Projektmanagerin für den Diabetes-Anker.
NP-DE-HZU-WCNT-260015; 04/2026
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?



