- Behandlung
Bei Diabetes besonders auf die Füße achten
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Menschen mit Diabetes haben einen besonders guten Grund, sich gut um ihre Füße zu kümmern: Sind durch den Diabetes die Nerven an den Füßen geschädigt, werden kleine Verletzungen oft zu spät bemerkt und die Wunde kann sich entzünden. Eine Folge davon kann eine Amputation sein. Darauf macht diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe am “Tag des Fußes” aufmerksam. Mit dabei: viele Fußpflege-Tipps.
In der Bundesrepublik haben schätzungsweise 250.000 Menschen mit Diabetes eine Fußläsion. Die Rede ist dann vom Diabetischen Fußsyndrom (DFS). Bereits kleine Steinchen im Schuh können Druckstellen verursachen und unbemerkt die Haut reizen.
Unbehandelt können sich daraus tiefe Wunden entwickeln und Amputationen die Folge sein: Die Zahl der hohen Amputationen bei Menschen mit Diabetes beträgt etwa 12.000 pro Jahr. Wer an der Stoffwechselerkrankung leidet, unabhängig ob an Typ 1 oder Typ 2, sollte daher auf seine Füße achten, sie gut pflegen und in Absprache mit dem behandelnden Arzt geeignetes Schuhwerk tragen, empfiehlt diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum „Tag des Fußes“ am 28. Juni 2017.
- Ausführlich geht Dr. Gerhard-W. Schmeisl hier auf die Fußpflege bei Diabetes ein. Auch unsere Expertin Kirsten Metternich hat gute Tipps für die richtige Fußpflege.
- Wie kann ein Podologe Menschen mit Diabetes bei der Fußpflege helfen? Darum geht es in diesem Artikel.
- diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe hat weitere Informationen über das Diabetische Fußsyndrom zusammengestellt.
Gefährlich: der Verlust des Temperatur- und Schmerzempfindens
Ursache für ein diabetisches Fußsyndrom (DFS) ist eine schlechte Durchblutung oder eine Nervenschädigung (Neuropathie). „Verliert ein Mensch mit Diabetes das Temperatur- und Schmerzempfinden in den Füßen, werden Risse oder Druckstellen häufig zu spät bemerkt. Daraus können sich häufig schneller als gedacht Wunden und Geschwüre entwickeln“, erklärt Professor Dr. med. Thomas Haak, Vorstandsmitglied von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Chefarzt am Diabetes Zentrum Mergentheim.
Viele Amputationen sind auf Diabetes zurückzuführen
Selbst kleinste Verletzungen am Fuß dürfen nicht unterschätzt werden: „Innerhalb weniger Tage können daraus unbemerkt schwere Infektionen mit tiefen Wunden entstehen. Sie können zum Absterben des betroffenen Gewebes führen und die Amputation einzelner Zehen oder größerer Teile des Fußes notwendig machen“, warnt Professor Haak.
Wundheilungsstörungen der unteren Extremitäten bei Menschen mit Diabetes stellen eine besondere Herausforderung dar. „Laut Untersuchungen sind 50 bis 70 Prozent aller Amputationen der unteren Extremität Folge einer diabetischen Stoffwechselstörung“, erklärt der Diabetologe. „Bei 85 Prozent aller Amputationen bei Menschen mit Diabetes ging ein diabetisches Fußsyndrom voraus.“
Gutes Schuhwerk und: “täglich die Füße anschauen”
Solche Verletzungen gilt es zu vermeiden. Neben jährlichen ärztlichen Untersuchungen der Füße seien zur Vorbeugung des DFS insbesondere sorgfältige Fußpflege und geeignetes Schuhwerk wichtig. Daher rät Professor Haak Menschen mit Diabetes und einer schon bestehenden Neuropathie von Barfußgängen und Sandalen ab. Anstatt dessen seien spezielle Schuhe und das Verhindern von Druckstellen auf der Fußsohle durch weiche Fußbettung auch im Sommer unverzichtbar.
„Außerdem empfehle ich jedem Menschen mit Diabetes, täglich seine Füße genau anzuschauen“, sagt Professor Haak. Ein Spiegel erleichtert dabei gerade älteren oder stark übergewichtigen Menschen die Selbstuntersuchung. Wer eine Fußverletzung bemerkt, solle möglichst rasch seinen behandelnden Arzt aufsuchen. Zu den geeigneten Ansprechpartnern zählen die Fußambulanzen nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft und Diabetologen.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe
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kleisen postete ein Update vor 8 Stunden, 24 Minuten
Ich kündige das Abo mit Ihnen zum nächstmöglichen Zetpunkt. Danke . Bitte bestätigen. Klaus Eisenschmidt, Bloherfelder str. 212D, 26129 Oldenburg
kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück