- Behandlung
Bericht aus einer Schwerpunktpraxis
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Besondere Patienten
Ich führe eine
Diese Patienten sind aber besondere Patienten: Sie haben in der Regel an 3 Tagen/Woche (montags, mittwochs, freitags – oder dienstags, donnerstags, samstags) für jeweils 4 Stunden einen festen Termin in einer Dialysepraxis. Um am Leben bleiben zu können, müssen sie regelmäßig eine Dialysebehandlung durchführen lassen. Ihr Leben und ihre Terminplanung richtet sich im Alltag somit nach der lebenserhaltenden
Andere medizinische Dinge wie der Diabetes mellitus treten etwas in den Hintergrund. Eine Tablettenbehandlung des Diabetes ist in der Situation nicht mehr sinnvoll: Die Patienten führen in der Regel eine Insulinbehandlung durch.
Störfaktor Dialysetag
Bei manchen Patienten sind die
Die
Meist lange Diabetesdauer
Diese 12 Patienten, die ich derzeit in meiner Praxis mitbetreue, haben meist seit vielen Jahren einen Typ-2-Diabetes und sind in der Regel älter als 70 Jahre. Somit bestehen häufig noch weitere Erkrankungen wie ein Bluthochdruck, eine koronare Gefäßerkrankung oder eine arterielle Durchblutungsstörung an den Beinen. Somit sind bei manchen dieser Patienten auch die Füße gefährdet.
Die betroffenen Patienten müssen auf ihre Füße achten und vor allem Schuhe tragen, die keine Druckstellen verursachen. Falls Veränderungen an den Füssen auftreten sollten, muss unverzüglich die Behandlung begonnen und richtig durchgeführt werden. Dafür sollten sich die Patienten an zertifizierte ambulante Fußbehandlungseinrichtungen wenden
Gute Zusammenarbeit
Diese Patienten haben somit in der Regel mindestens 3 behandelnde Ärzte: den Nephrologen, den Hausarzt, den Diabetologen – und für den Patienten ist es natürlich am besten, wenn diese 3 Fachrichtungen gut zusammenarbeiten.
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag, 11 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße