Blaulicht – was im Notfall zu tun ist

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Blaulicht – was im Notfall zu tun ist

Notfälle kommen aus heiterem Himmel und können lebensbedrohlich sein. Daher ist es nur zu verständlich, dass die Ersthelfer bei einem solchen Notfall sehr aufgeregt sind und aus Angst, etwas Falsches zu tun, lieber gar nichts unternehmen. Dies, liebe Leser, wäre ein fataler Fehler – denn das Schlimmste, was Sie tun können, ist, gar nichts zu tun!

Die häufigsten Notfälle

Schwere Unterzuckerung – Seitenlage, Notruf, Glukagon

Schlaganfall – Zeit ist der entscheidende Faktor!

Verkehrsunfall – absichern, Eigengefährdung ausschließen

Herzinfarkt – aufrecht das Herz entlasten!

Knochenbruch – richtige Stellung stabilisieren

Herz-Kreislauf-Stillstand – sofort Herzdruckmassage!

Gehirnerschütterung – Wunde versorgen, Notruf absetzen

Verbrennungen – sofort kühlen!

Ertrinken – schnelles Handeln nötig

Lungenembolie – Frischluft und entspannte Lage

Schwere Schnittverletzung – Blutung unverzüglich stoppen

Damit Sie in einem eventuellen Notfall die richtigen Entscheidungen treffen, haben wir die Rubrik Blaulicht eingeführt. Darin stellen wir Ihnen die häufigsten Notfälle vor und erläutern Ihnen die Art des Notfalls – und was Sie als Ersthelfer sinnvollerweise tun sollten.

Danach zeigen wir Ihnen die Maßnahmen, die die Kollegen vom Rettungsdienst durchführen werden. Da die meisten Notfallpatienten in ein Krankenhaus gebracht werden müssen, erfahren Sie, was dort üblicherweise gemacht wird.

Ihnen die Angst nehmen!

Dies alles dient dazu, Ihnen als Ersthelfer oder auch als Betroffener die Angst vor Notfällen ein wenig zu nehmen, denn Angst hemmt üblicherweise klares Denken. Natürlich kann die Rubrik Blaulicht keinen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen: Deswegen ermuntern wir Sie, alle ein bis zwei Jahre an einem Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen. Diese sind meist kostenfrei, rauben auch nicht zu viel Zeit und geben Ihnen das gute Gefühl, für den Notfall gut gerüstet zu sein.

Mein Kollege Kai Schlecht (Abb. 2), Leiter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes in Bad Mergentheim, und ich freuen uns, wenn Ihnen diese Rubrik nicht nur gefällt, sondern auch eine echte Hilfe ist, wenn es einmal zu einem Notfall kommt!


Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak
Chefredakteur des Diabetes-Journals,
Ltd. Notarzt im Main-Tauber-Kreis

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 4 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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