- Behandlung
Bundesweite Informationskampagne: Woche des Sehens
2 Minuten
In zwei Monaten startet die „Woche des Sehens“, deren Thema in diesem Jahr „Chancen sehen!“ heißt. Acht Tage lang haben Interessierte und Betroffene die Möglichkeit, an zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet teilzunehmen.
Das Angebot im Rahmen der bundesweiten Informationskampagne „Woche des Sehens“ reicht von medizinischen Vorträgen über Hilfsmittelausstellungen bis hin zu Aktionen in Fußgängerzonen rund um die Themen Blindheit, Sehen und Sehbehinderung. Traditionell schließt die Aufklärungskampagne dabei zwei internationale Aktionstage mit ein, den “Welttag des Sehens” am zweiten Donnerstag im Oktober und den “Tag des weißen Stocks” am 15. Oktober. Die bekannte Fernsehjournalistin Gundula Gause unterstützt die Aktionswoche als Schirmherrin.
„Seh-Reise“ – ein inklusiver Fotowettbewerb
Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr ist ein inklusiver Fotowettbewerb, bei dem Amateurfotografen Fotos zum Motto “Seh-Reise” einsenden können. Während der eigentlichen “Woche des Sehens” im Oktober werden die Bilder auf der Homepage der Kampagne veröffentlicht. Besucher der Seite können hier ihren Favoriten wählen. Die Sieger des Wettbewerbs erhalten attraktive Preise.
Die Woche des Sehens bietet als Aktionswoche den perfekten Anlass, Leser, Zuschauer und Zuhörer über Augengesundheit, Bedürfnisse von betroffenen Menschen sowie die Auswirkungen von Sehbehinderung und Blindheit in Deutschland und den ärmsten Ländern der Welt zu informieren. Drei Unterthemen vertiefen in diesem Jahr das übergreifende Thema “Chancen sehen!” und beleuchten eingehender die Arbeitsbereiche der Selbsthilfeorganisationen, internationalen Entwicklungshilfeorganisationen und Augenärzte.
Chancen sehen – auch mit nachlassendem Sehvermögen!
Jedes Jahr erfahren Tausende, dass sie von einem Sehverlust betroffen sind, der medizinisch nicht mehr rückgängig zu machen ist. Eine derartige Diagnose ist mit schwerwiegenden Folgen verbunden: Zuvor Selbstverständliches wie Autofahren, Lesen oder Einkaufen lässt sich nur noch mit Mühe bewältigen oder wird gar vollkommen unmöglich. Oft kann der erlernte Beruf nicht weiter ausgeübt werden. Die Selbsthilfeorganisationen der blinden und sehbehinderten Menschen möchten aufzeigen, welche Chancen auch nach einem Sehverlust bestehen.
Chancen sehen – Zukunft schenken!
Die mangelnde augenmedizinische Versorgung in Entwicklungsländern ist mit dafür verantwortlich, dass dort viele Menschen erblinden. Im Gegensatz zu Deutschland haben Menschen mit einer Sehbehinderung in diesen Ländern zudem kaum eine Chance, einen Beruf zu erlernen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Die internationalen Hilfswerke unterstützen in Entwicklungsländern daher Augenkrankenhäuser, mobile Kliniken und die Ausbildung von einheimischen Augenärzten. In Deutschland informieren sie über die Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten von Augenerkrankungen in diesen Ländern und zeigen, wie sie durch ihre Arbeit Chancen sehen und Zukunft schenken.
Chancen sehen – für gesunde Augen ein Leben lang!
Der Mensch ist ein “Augentier”. Über keinen unserer Sinne nehmen wir mehr Informationen auf als über das Sehen. Dabei können nur gesunde Augen diese Leistung tagtäglich vollbringen. Augenkrankheiten beginnen häufig schleichend, so dass die Betroffenen selbst zunächst gar nicht bemerken, dass etwas nicht in Ordnung ist. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für die häufigsten Krankheiten, die das Augenlicht bedrohen.
Vor allem in der “Woche des Sehens” machen die Augenärzte verstärkt darauf aufmerksam, dass sie mit geschultem Blick und mit hochentwickelter Diagnostik krankhafte Veränderungen im Auge schon früh erkennen und diese behandeln können.
Die Partner der Woche des Sehens
Getragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch.
Quelle. Presseinformation der Aufklärungskampagne Woche des Sehens
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stephanie-haack postete ein Update vor 6 Tagen, 21 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 6 Tagen, 22 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 6 Tagen, 20 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
