- Behandlung
Corona-Pandemie: Video-Sprechstunde für Herzpatienten
2 Minuten
Viele Herzpatienten haben Angst, sie könnten eher und dann schwerer an Covid-19 erkranken. Was sagen Mediziner dazu? Wie unterscheidet sich die Risikosituation je nach Art der kardialen Vorerkrankung und worauf ist generell zu achten? Auf diese und viele weitere Fragen gehen Experten der Deutschen Herzstiftung in einer Video-Sprechstunde kompetent und leicht verständlich ein.
Für viele Millionen Herz-Kreislauf-Patienten in Deutschland stellt die Corona-Pandemie den Alltag vor enorme Herausforderungen mit vielen offenen Fragen zum richtigen Verhalten: Besteht ein erhöhtes Corona-Risiko, wenn man einen implantierbaren Defibrillator oder Schrittmacher trägt, einen Stent oder eine neue Herzklappe hat? Begünstigen Herzmedikamente (ACE-Hemmer, Sartane) und Entzündungshemmer (ASS, NSAR) Häufigkeit und Schweregrad einer Covid-19-Erkrankung? Sollte man sich als Herzpatient wegen der Corona-Ansteckungsgefahr am Arbeitsplatz krankschreiben lassen? Ist eine Pneumokokkenimpfung sinnvoll?
Moderiert von Vera Cordes, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung und NDR-Medizinjournalistin, beantworten die Kardiologen Prof. Dr. Thomas Meinertz (emeritierter Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie und Angiologie des Universitären Herzzentrums Hamburg und Chefredakteur der Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ heute) sowie Prof. Dr. Thomas Voigtländer (Ärztlicher Direktor des Agaplesion Bethanien-Krankenhauses und Kardiologe und Intensivmediziner am Cardioangiologischen Centrum Bethanien (CCB) Frankfurt und stellvertretender Vorsitzender der Herzstiftung) in einer Video-Sondersprechstunde viele drängende Fragen von Patienten.
„Bei notfallmäßigen Herzproblemen unbedingt ins Krankenhaus!“
Einig sind sich die Mediziner nicht nur bei Herzereignissen mit Notfallcharakter: „Das Krankenhaus ist auch in diesen Zeiten sicher für eine Erkrankung, die nichts mit Covid-19 zu tun hat: Herzinfarkt, akute Rhythmusstörungen, Herzschwäche – diese Patienten müssen unbedingt ins Krankenhaus kommen!“, mahnt Intensivmediziner Prof. Voigtländer.
Immer behandelt werden notfallmäßige dringliche Dinge wie die Verpflanzung einer Aortenklappe, wenn die betroffene Person Symptome einer hochgradigen Aortenklappenstenose mit Angina-Pectoris-Beschwerden (Brustschmerzen), Luftnot, Herzrasen und Bewusstlosigkeit aufweist. „Dann ist auch in diesen Zeiten der rasche Aortenklappenersatz erforderlich.“
Bei Verdacht auf Herzinfarkt und in anderen Herznotfällen gilt in Zeiten der Corona-Pandemie nach wie vor: Sofort den Rettungsdienst (Notruf 112) alarmieren. „Wenn eine echte Notfallsituation besteht: ich bekomme Brustschmerzen, so wie ich sie noch nie gehabt habe, wie wenn ein Panzer auf meiner Brust steht, Schweißausbruch, dann gar keine Frage die 112 anrufen und überhaupt nicht zögern“, warnt Prof. Meinertz.
Video: Sprechstunde der Deutschen Herzstiftung zur Corona-Pandemie
Quelle: Youtube-Kanal der Deutschen Herzstiftung
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung e.V.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 11 Stunden, 37 Minuten
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!