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Diabetes Kongress: Neues aus Forschung und Behandlung
2 Minuten
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat ihre 54. Jahrestagung erfolgreich abgeschlossen. Fast 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten unter dem Motto „Diabetes – nicht nur eine Typ-Frage“ neueste Entwicklungen der Diabetesforschung und -behandlung. Außerdem feierte die DDG im Rahmen des Diabetes Kongresses auch ihr 55. Jubiläum. Beim Diabetes-Lauf mit Daniel Schnelting gingen rund 450 Läufer und Walker an den Start.
In mehr als 77 Symposien, 22 Workshops sowie Diskussionsrunden und wissenschaftlichen Kurzbeiträgen standen beim Diabetes Kongress 2019, der vom 29. Mai bis 1. Juni in Berlin stattgefunden hat, Diabetesklassifikation, Remission und genderbezogene Aspekte, aber auch Umweltfaktoren, psychosoziale Aspekte und die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes mellitus im Fokus.
Highlights waren unter anderem die Veranstaltungen mit den insgesamt 14 internationalen Referierenden aus Europa, den USA, Kanada und Pakistan, darunter Professor Roy Taylor von Universität Newcastle-Upon-Tyne und Professor Francesco Rubino vom Kings College London.
Ein Grund zum Feiern: 55-jähriges DDG-Jubiläum
Die DDG feiert in diesem Jahr ihr 55-jähriges Bestehen. Von führenden Diabetologen am 7. April 1964 in Wiesbaden gegründet, zählt die Fachgesellschaft heute mehr als 9.000 Mitglieder und setzt sich für die Belange der aktuell fast sieben Millionen Betroffenen in Deutschland ein. Der Diabetes Kongress stand daher mit Torte und einem eigens produzierten Kurzfilm ganz im Zeichen des Geburtstages.
Auch die Nachwuchsförderung ist der Deutschen Diabetes Gesellschaft ein wichtiges Anliegen: Auch dieses Jahr war die Betreuung und das aktive Einbinden von mehr als 120 wissenschaftlichen und klinischen Stipendiatinnen und Stipendiaten wichtiger Kongressbestandteil. Der diabetologische Nachwuchs teilte seine Eindrücke mit Beiträgen im DDG Blog, hier nachzulesen.
Auszeichnungen für herausragende wissenschaftliche Leistungen
Im Rahmen ihrer Jahrestagungen verleiht die DDG jedes Jahr Auszeichnungen für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Diabetologie. Die Paul-Langerhans-Medaille, die höchste Auszeichnung, erhielt 2019 Professor Dr. med. Matthias Tschöp. Der Diabetesforscher ist unter anderem Inhaber des Lehrstuhls für Stoffwechselerkrankungen an der Technischen Universität München und CEO am Helmholtz Zentrum München.
Mit weiteren Preisen und Projektförderungen unterstützt die DDG wissenschaftliche Arbeiten in der Diabetologie. Über deren Vergabe entscheidet die vom Vorstand der DDG eingesetzte „Jury zur Förderung wissenschaftlicher Projekte“. Jährlich werden zahlreiche Projekte gefördert und Preise verliehen. Informationen zu den Preisen finden Sie hier.
450 Läuferinnen und Läufer beim Diabetes-Lauf
Beim Diabetes-Lauf am Donnerstag, den 30. Mai 2019, folgten rund 450 Läuferinnen und Läufer Daniel Schnelting, Europameister, dreifacher Deutscher Meister und selbst an Typ-1-Diabetes erkrankt, fünfeinhalb Kilometer vom CityCube Berlin über den Messedamm durch den Sommergarten unter dem Funkturm und zurück.
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 5 Tagen, 19 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 6 Tagen, 10 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….