Diabetes-Profis wollen die Diabetologie voranbringen

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© DDG/Henning Schacht
Diabetes-Profis wollen die Diabetologie voranbringen

4.000 Diabetes-Profis trafen sich Anfang November 2021 zur Dia­betes Herbsttagung, die die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) gemeinsam mit der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) ausrichtete. 2500 Teilnehmende waren vor Ort im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden, die anderen nahmen virtuell an ihren Bildschirmen teil, informierten die Veranstalter.

Die Tagung stand unter dem Motto: „Diabetes und Adipositas – gemeinsam durch dick & dünn“. „Die Diabetes-Pandemie ist ja untrennbar mit einer anderen Pandemie vergesellschaftet: der Adipositas-Pandemie“, stellte Prof. Dr. Werner Kern, Tagungspräsident auf Seiten der DDG, direkt zu Beginn des Kongresses fest. Das bestätigte auch der Tagungspräsident der DAG, Prof. Dr. Sebastian Meyhöfer: „Ich denke, es ist ein wichtiges Signal, dass wir hier für diese beiden pandemischen Erkrankungen, für diese Volkskrankheiten – Diabetes auf der einen Seite, Adipositas auf der anderen Seite – ganz eng zusammenrücken und hier auch ein klares, auch ein politisches Statement setzen.“

Prof. Dr. Werner Kern (li.), Präsident der Diabetes Herbsttagung, und Prof. Dr. Sebastian Meyhöfer, Tagungspräsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, eröffneten die Veranstaltung.

Ungewöhnlich für alle Anwesenden war der Rahmen der Tagung, stellte DDG-Präsident Prof. Dr. Andreas Neu fest: „Wir haben eine Veranstaltung in diesem Format – Face to ­Face, ohne Maske – in den zurückliegenden zwei Jahren nicht erlebt.“ Auch wenn man sich erst wieder daran gewöhnen musste, fanden die Anwesenden schnell in den kollegialen Austausch von Angesicht zu Angesicht zurück. Inzwischen ginge das aufgrund der steigenden Corona-Zahlen und -Intensivbehandlungen wieder nicht mehr in dieser Form …

Die Diabetologie voranbringen

Neu forderte die Expertinnen und Experten auf: „Nutzen wir die Gelegenheit, um durch diesen Kongress, diese Tagung die Diabetologie voranzubringen. Nutzen wir die Gelegenheit, um damit die Versorgung der Menschen mit Dia­betes zu verbessern.“

DDG-Präsident Prof. Dr. Andreas Neu rief dazu auf, durch die Tagung die Diabetologie voranzubringen.

Einen Beitrag zu einem besseren Leben mit Dia­betes und zur Aufklärung über die Stoffwechselerkrankung leisten auch die Medien. Deshalb verlieh die DDG wie in den letzten Jahren auch während dieser Tagung Medienpreise an herausragende Veröffentlichungen. Thema war dieses Jahr, naheliegenderweise, „Diabetes in Corona-Zeiten: Risiken und Versorgungslage für chronisch Kranke in der Pandemie“. Damit wollte die DDG auf die besonderen Auswirkungen der Corona-Krise für Menschen mit Diabetes aufmerksam machen.

Prof. Dr. Monika Kellerer (r.) überreichte die Medienpreise der DDG an (v. l.) David Beck, Bastian Niemeier, Antje Harders und Peter Glück.

Bereits zum zweiten Mal gewann Bastian Niemeier, der selbst Typ-1-Diabetes hat und Autor der Diabetes-Community Blood Sugar Lounge ist, einen der Preise. Ausgezeichnet wurde sein YouTube-Video „Sollten Diabetiker sich gegen Covid-19 impfen lassen?“. Die weiteren Medienpreise gingen an Antje Harders für ihren Artikel „Die Krise als Chance“ in Focus Gesundheit, David Beck für seinen SWR-Beitrag „Kann das Coronavirus Diabetes Typ 1 auslösen?“ und Peter Glück für seinen Podcast „Klartext Corona: Worauf müssen Diabetes-Erkrankte besonders achten? Ein Update“.


Autorin:

Dr. Katrin Kraatz
Chefredaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (1) Seite 10-11

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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 13 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂