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Diabetes und Arbeiten
2 Minuten

Im Grunde ist es möglich, mit Diabetes überall zu arbeiten – dennoch gibt es immer noch das ein oder andere zu beachten. Dies merkt man immer mehr, umso länger man im Arbeitsalltag aktiv ist – es ist aber immer möglich, auch diese Probleme zu lösen, wenn man sich damit beschäftigt. Deswegen kann man nur appellieren: Hör auf deinen Körper und schieb deinen Diabetes nicht immer in den Hintergrund.
Eine Situation aus meinem Arbeitsalltag: Durch häufig unerwartet wechselnde Arbeitsablaufe kam es bei mir zu häufigen Hypoglykämien, doch diese ignorierte ich immer wieder, da die Arbeit bei mir an erster Stelle steht. Wodurch sich dann eine Hypoglykämiewahrnehmungsstörung bildete und ich mich selbst über die niedrigen Werte auf meinem Messgerät in der Pause wunderte.
Mit meinem Schichtführer gesprochen
Da mein Arbeitsplatz in einem Reinraum ist, ist Messen und Essen in meinem Bereich nicht möglich, dafür musste eine Lösung her. Somit habe ich das Problem mit meinem Schichtführer besprochen. Dieser hat mir direkt vorgeschlagen, öfters mal den Bereich zu verlassen und zu messen und ggf. etwas zu unternehmen, um den niedrigen Werten frühzeitig entgegenzuwirken. Kurz danach sprach mich mein Schichtführer an, dass er mich gerne im Ansatz und nicht nur in der Abfüllung mit einsetzen würde.

Meine Idee war ein CGM
Mit dem Gespräch war mir klar: O.k., ich muss einen weiteren Schritt gehen und das mit meinem Diabetesteam besprechen. Meine Idee war ein CGM – dies wurde dann auch vom Diabetesteam befürwortet und beantragt. Dies war für mich wichtig, da ich in der Insulinproduktion tätig bin und es dabei dann gerade im Ansatz dazu kommt, dass man mit Insulin als Rohstoff arbeitet. Das CGM wurde auch genehmigt – umso größer war die Freude. Jetzt kann ich dank der Alarme schon frühzeitigt handeln und somit einige Hypoglykämien vermeiden.
Doch leider steht bei dem Druck auf der Arbeit die Arbeit bei mir doch noch weiter im Vordergrund – meine Kollegen drängen mich dann anhand der Alarme schon dazu, was zu unternehmen und mal zur Umkleide zu gehen. Doch in dem Punkt ist es leider noch eine Kopfsache, wo ich mir sage, der Diabetes steht für mich nicht im Vordergrund. Mit der Akzeptanz zum Diabetes komme ich zum Glück mittlerweile gut zurecht, doch für mich soll er dennoch nicht an erster Stelle stehen.
Sprecht mit eurem Diabetesteam und Kollegen
Dennoch: Sprecht mit eurem Diabetesteam und euren Kollegen über Probleme, die in der Arbeitswelt mit Diabetes wichtig sind, damit ihr gemeinsam eine gute Lösung finden könnt. Dies war auch für mich ein schwerer Schritt, doch im Nachhinein muss ich sagen: Sprecht über Probleme, auch wenn gerade die Kollegen nicht wissen, um was es geht. Doch auch diesen kann man erklären, um was es geht. Somit verstehen sie einen besser und wissen in Notfallsituationen, um was es geht, und können richtig handeln.
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kety22 postete ein Update vor 4 Tagen, 10 Stunden
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 3 Tagen
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Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂





Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück