Diabetes und Arbeiten

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Diabetes und Arbeiten

Im Grunde ist es möglich, mit Diabetes überall zu arbeiten – dennoch gibt es immer noch das ein oder andere zu beachten. Dies merkt man immer mehr, umso länger man im Arbeitsalltag aktiv ist – es ist aber immer möglich, auch diese Probleme zu lösen, wenn man sich damit beschäftigt. Deswegen kann man nur appellieren: Hör auf deinen Körper und schieb deinen Diabetes nicht immer in den Hintergrund.
Eine Situation aus meinem Arbeitsalltag: Durch häufig unerwartet wechselnde Arbeitsablaufe kam es bei mir zu häufigen Hypoglykämien, doch diese ignorierte ich immer wieder, da die Arbeit bei mir an erster Stelle steht. Wodurch sich dann eine Hypoglykämiewahrnehmungsstörung bildete und ich mich selbst über die niedrigen Werte auf meinem Messgerät in der Pause wunderte.

Mit meinem Schichtführer gesprochen

Da mein Arbeitsplatz in einem Reinraum ist, ist Messen und Essen in meinem Bereich nicht möglich, dafür musste eine Lösung her. Somit habe ich das Problem mit meinem Schichtführer besprochen. Dieser hat mir direkt vorgeschlagen, öfters mal den Bereich zu verlassen und zu messen und ggf. etwas zu unternehmen, um den niedrigen Werten frühzeitig entgegenzuwirken. Kurz danach sprach mich mein Schichtführer an, dass er mich gerne im Ansatz und nicht nur in der Abfüllung mit einsetzen würde.

Quelle: pixabay/Mediamodifier

Meine Idee war ein CGM

Mit dem Gespräch war mir klar: O.k., ich muss einen weiteren Schritt gehen und das mit meinem Diabetesteam besprechen. Meine Idee war ein CGM – dies wurde dann auch vom Diabetesteam befürwortet und beantragt. Dies war für mich wichtig, da ich in der Insulinproduktion tätig bin und es dabei dann gerade im Ansatz dazu kommt, dass man mit Insulin als Rohstoff arbeitet. Das CGM wurde auch genehmigt – umso größer war die Freude. Jetzt kann ich dank der Alarme schon frühzeitigt handeln und somit einige Hypoglykämien vermeiden.

Doch leider steht bei dem Druck auf der Arbeit die Arbeit bei mir doch noch weiter im Vordergrund – meine Kollegen drängen mich dann anhand der Alarme schon dazu, was zu unternehmen und mal zur Umkleide zu gehen. Doch in dem Punkt ist es leider noch eine Kopfsache, wo ich mir sage, der Diabetes steht für mich nicht im Vordergrund. Mit der Akzeptanz zum Diabetes komme ich zum Glück mittlerweile gut zurecht, doch für mich soll er dennoch nicht an erster Stelle stehen.

Sprecht mit eurem Diabetesteam und Kollegen

Dennoch: Sprecht mit eurem Diabetesteam und euren Kollegen über Probleme, die in der Arbeitswelt mit Diabetes wichtig sind, damit ihr gemeinsam eine gute Lösung finden könnt. Dies war auch für mich ein schwerer Schritt, doch im Nachhinein muss ich sagen: Sprecht über Probleme, auch wenn gerade die Kollegen nicht wissen, um was es geht. Doch auch diesen kann man erklären, um was es geht. Somit verstehen sie einen besser und wissen in Notfallsituationen, um was es geht, und können richtig handeln.


Diabetes und Schichtdienst: eine Herausforderung!

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  • uho1 postete ein Update vor 10 Stunden, 24 Minuten

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂