- Behandlung
#Diabetesbarcamp 2018 – dabei sein per Livestream
3 Minuten

Am Samstag (8. September) ist es soweit: In Frankfurt startet das zweite #Diabetesbarcamp der Blood Sugar Lounge. Über den Video-Livestream werden fünf Sessions dieser spannenenden, neuartigen Konferenz live übertragen. Aber was ist überhaupt ein Barcamp? Was ist das Besondere an der Veranstaltung? Und wo geht’s zum Livestream?
Wer ein Barcamp besucht, wird dort wahrscheinlich weder Whisky trinken noch in einem Zelt übernachten, sondern nimmt an einer neuartigen, offenen Veranstaltung teil, bei der die Teilnehmer die Hauptrolle spielen, selbst bestimmen, welche Themen sie interessant finden und bei dem sie miteinander in einen tiefen und ehrlichen Wissens- und Erfahrungsaustausch gehen. Und “Bar” kommt aus der IT-Sprache und bedeutet so viel wie “Variable”. Zum #Diabetesbarcamp eingeladen sind Diabetiker aller Typen, alle Menschen, die mit Diabetes leben, und alle, die das Thema Diabetes besonders berührt.
On the road … der Weg dreier Teilnehmer zum #Diabetesbarcamp 2017
2017: Premiere des #Diabetesbarcamps der Blood Sugar Lounge
2017 hat das erste #Diabetesbarcamp der #BSLounge stattgefunden. Die Diabetesbarcamp-Pioniere trafen sich auf dem Mediacampus in Frankfurt, mitgebracht hatten sie viele Ideen für den Tag und viel Lust, sich kennenzulernen und auszutauschen. Das wird am Samstag wieder ganz ähnlich sein …
Reger Austausch beim letztjährigen #Diabetesbarcamp
2018: ein Blick in die nahe Zukunft
Samstag, 8. September 2018, 9.00 Uhr, Mediacampus Frankfurt. Die Teilnehmer treffen ein, bekommen ein Namensschild, holen sich erst einmal einen Kaffee. Gleicht startet die Planung, an der alle sich beteiligen können. Bis auf die Pausen ist noch völlig offen, mit welchen Inhalten das Barcamp gefüllt sein wird…
…aber schon wenig später beginnt die erste Diskussionsrunde (Session)! In der kurzen Zeit dazwischen haben die über 100 Teilnehmer gemeinsam das Programm für das #Diabetesbarcamp 2018 erstellt! Wie geht das?
Guten Morgen! Mein Programmpunkt lautet…
Zu Beginn stellt sich nicht nur jeder persönlich vor – jeder, der möchte, stellt auch seine Idee für eine Session vor, und zwar so, dass möglichst viele andere Besucher sich dafür begeistern.
Welche Session darf es denn sein…?
Was ist ein gutes Thema für ein #Diabetesbarcamp? Jedes. Wirklich jedes, das den Teilnehmern unter den Nägeln brennt: Auf ihre Fragen, ihre Ideen und Projekte kommt es an. Dabei kann der Diabetes im Mittelpunkt stehen; es können (vermeintliche) Nischenthemen sein oder ganz konkrete Herausforderungen, vor denen der Einzelne tagtäglich steht. Vorgeschlagen werden können medizinische Themen oder „heiße Eisen“ aus anderen Bereichen wie Datensicherheit bei der App-Nutzung, Social-Media-Lobbyarbeit, die Beziehung zum Partner – oder zur Krankenkasse! Willkommen sind ausdrücklich auch alle Themen, die bisher immer zu kurz kamen!
Das scheint interessant zu sein …
Das ist es wirklich. Leider gibt es für das #Diabetesbarcamp der Blood Sugar Lounge keine freien Plätze mehr. Dabei sein kann trotzdem jeder – und zwar über einen Video-Livestream. Vier der Sessions (Diskussionsrunden) werden live übertragen – wer zuschauen möchte, geht direkt zum Online-Portal der Blood Sugar Lounge oder auf die Blood Sugar Lounge-Seiten auf Facebook oder Instagramm. Die erste Übertragung startet um 11.15 Uhr, weitere Sessions werden um 12.15, 14.15, 15.15 und 16.15 Uhr gesendet.
Die archivierten Live-Streams vom #Diabetesbarcamp 2017
Video von der Session „Diabetes-Guide im Videoformat“
(Stream startet ab 3:08 Min.)
Video von der Session „Feestyle Libre alternative Auslesewege“
Video von der Session „Diabetes Aufklärung in der Gesellschaft“
Video von der Session „Essen mit (Typ-1)-Diabetes – zwischen Gesundheit und Genuss“
Video von der Session „Diabetes2050“
Interesse an Barcamps allgemein? Hier geht’s zum Video von “Mister Barcamp” Jan Theofel.
Unterstützer des Barcamps ist Novo Nordisk im Rahmen seiner Initiative „Changing Diabetes® – Diabetes verändern“.
von Nicole Finkenauer-Ganz
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße