#Diabetesbarcamp-Luft in Nürnberg

3 Minuten

© Kirchheim-Verlag - Alexander Ewert
#Diabetesbarcamp-Luft in Nürnberg

Das #Diabetesbarcamp in Nürnberg war ein tolles Event – mit 20 Sessions und knapp 100 Teilnehmern mit Typ-1-, Typ-2-Diabetes, Angehörigen und Menschen, die beruflich mit dem Thema zu tun haben. Es gab unendlich viel Gesprächsstoff – vor, bei und nach den Sessions.

Das #Diabetesbarcamp in Nürnberg war ein tolles Event – mit 20 Sessions und knapp 100 Teilnehmern mit Typ-1-, Typ-2-Diabetes, Angehörigen und Menschen, die beruflich mit dem Thema zu tun haben. Es gab unendlich viel Gesprächsstoff – vor, bei und nach den Sessions.

Natürlich wurden viele Sessions des Diabetesbarcamps gestreamt – so wird das Barcamp zu einer nationalen Veranstaltung.

Was besprechen knapp 100 Menschen an einem sonnigen Samstag in Nürnberg, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Alt und Jung, mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes, Angehörige und Typ-B-Diabetiker (Menschen, die mit Diabetes beruflich zu tun haben)? Richtig: Sie sprechen über Diabetes – in all seinen Facetten.
Ein dominierendes Thema war das Loo­pen. „Das Loopen?“

Die Teilnehmer gestalten das Programm am Tag des Barcamps selbst.

So ging es vielen Teilnehmern des Diabetesbarcamps. Aus diesem Grund war die erste Session „Loopen für Anfänger“ vermutlich auch ein richtig gut besuchter Programmpunkt. Es gab aber auch viele Themen ohne technischen Schwerpunkt, wie: Diabetes und Sport, Psyche oder Körpergefühl. Wie ist die Diabetes-Selbsthilfe aufgestellt und wie leben eigentlich Angehörige (also „Typ-Fler“) mit dem Dia­betes ihrer Lieben?

Sessions im Livestream

5 der 20 angebotenen Sessions können Sie sich auf der Blood Sugar Lounge ansehen. Das Besondere an den Barcamps sind der Austausch und das Miteinander der Menschen mit Diabetes. Wo sonst trifft man so viele Diabetiker auf einmal, spricht in den Sessions über große Themen und in den Pausen vielleicht über alltägliche Belange?

Auch ein Stammtisch aus Regensburg war in Nürnberg. Die Fotobox ist bei den #Diabetesbarcamps ­mittlerweile Pflicht.

Hanno Schorlemmer, Marketing- und Programmleiter des Kirchheim-Verlags, begann seine Moderation mit Worten: „Ihr seid der mutigste Diabetesverband (…) Denn ihr habt euch zusammen mit der Blood Sugar Lounge an das Event Barcamp getraut.“ Denn Mitveranstalter des #Diabetesbarcamps war der Diabetikerbund Bayern, der von der Techniker Krankenkasse und der Barmer unterstützt wurde. Weitere Unterstützer des Barcamps waren die Unternehmen Dexcom und Novo Nordisk.

Der Landesvorsitzende des Diabetikerbunds Bayern Bernd Franz geht mit dem Verband
neue Wege (im Hintergrund: Hanno Schorlemmer).

Wer nicht dabei sein konnte, muss nicht traurig sein: Auch im nächsten Jahr wird es Barcamps geben. Wir freuen uns schon.


von Lena Schmidt
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (11) Seite 20-21

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  • bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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