- Behandlung
diabetesDE und Optiker-Kette Apollo kooperieren
3 Minuten

Deutschlands filialstärkste Optiker-Kette Apollo und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gehen eine groß angelegte Kooperation ein: Um in den über 860 Filialen Kunden mit Diabetes und mit hohem Diabetesrisiko die bestmögliche Beratung zu bieten, wurden alle Apollo-Mitarbeiter speziell zum Einfluss der Krankheit auf das Sehvermögen geschult und sensibilisiert.
Diabetes ist eine verbreitete Stoffwechselkrankheit, jeden Tag kommen hierzulande statistisch 1.000 Betroffene hinzu – und sie werden immer jünger. Die Erkrankung schränkt nicht nur die Lebensqualität ein, sondern führt oft zu vielerlei Schädigungen – auch an den Augen. Umso wichtiger ist es, die Aufklärung über Diabetes und ihre möglichen Folgen, gerade in punkto Augengesundheit, sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern zu unterstützen.
Diabetes und Augen – ein nicht offensichtlicher Zusammenhang
„Die Wenigsten wissen, dass Diabetes die kleinsten Blutgefäße in den Augen schädigen kann und damit auch die Netzhaut, was zu leichten bis starken Sehbeschwerden bis hin zur Erblindung führen kann. Daher sind regelmäßige Augen-Untersuchungen extrem wichtig“, erläutert Dr. Jens Kröger, Diabetologe und Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
Tatsächlich zählen Augenerkrankungen zu den häufigsten Folgen von Diabetes. Etwa 20 Prozent der Diabetiker und ebenso viele Neudiagnostizierte leiden an einer diabetischen Retinopathie, einer Erkrankung der Netzhaut. Rund 80 Prozent der Diabetiker benötigen eine Sehhilfe. Dennoch zählen entsprechende Untersuchungen längst nicht zum Standard, 30 Prozent der Menschen mit Diabetes wurden überhaupt noch nie am Auge untersucht.
Apollo unterstützt bei der Früherkennung der diabetischen Retinopathie
In den über 860 Apollo-Filialen in ganz Deutschland können sich die Kunden neben der üblichen Sehstärkenprüfung jetzt auch über die potenzielle Gefahr der Netzhautschädigung durch Diabetes informieren. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen. Im Rahmen der neuen Kooperation wurden die Apollo-Mitarbeiter in den vergangenen Monaten intensiv geschult.
So wissen sie nun beispielsweise, dass bei Diabetikern oft mehrere Sehstärkenmessungen nötig sind, da sich ihre Werte aufgrund der Krankheit über den Tag verändern. Außerdem sind sie nun auch über die verschiedenen Krankheitsbilder und Symptome von Diabetes bestens informiert.
Grundsätzlich gilt: Jeder sollte seine Augen regelmäßig ärztlich untersuchen lassen und alle zwei Jahre einen Sehtest machen. Menschen mit Diabetes sollten ihn am besten jährlich absolvieren, da sie häufiger eine neue Sehhilfe benötigen.
Flyer in Apollo-Filialen klären auf über Diabetes und Augengesundheit
Zusätzlich liegen in allen Apollo-Filialen ab sofort Flyer aus, die über die Erkrankung und ihre Folgen hinsichtlich der Sehkraft aufklären. Darin findet sich auch der DIABETES-RISIKO-TEST vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE). Dieser Selbsttest kann einen ersten Anhaltspunkt liefern, ob man zur Risikogruppe Diabetes Typ 2 gehört.
„Wir sind stolz darauf, als erster Optiker mit der Deutschen Diabetes-Hilfe zu kooperieren. Unser gemeinsames Ziel: die Aufklärung und Unterstützung der Betroffenen maßgeblich zu verbessern“, erklärt Apollo-CEO Dr. Jörg Ehmer.
„Gut sehen zu können, schenkt ihnen ein großes, besonders wichtiges Stück an Lebensqualität. Deshalb haben wir unsere mehr als 4.000 Mitarbeiter deutschlandweit speziell zum Thema Diabetes weitergebildet. Denn Wissen gibt Sicherheit und bildet die Basis einer kompetenten Beratung. Unser Anspruch ist kein geringerer, als Menschen mit Diabetes zukünftig noch besser ,gutes Sehen‘ zu ermöglichen“, betont Ehmer. Apollo-Mitarbeiter raten ihren Kunden mit Diabetes zukünftig zu leitliniengerechten Kontrollen wie zum Beispiel einem regelmäßigen Besuch beim Augenarzt.
Zusätzliche Spendenaktion: pro Brille einen Euro an die Deutsche Diabetes-Hilfe
Neben der Aufklärungsarbeit in den Filialen startet Apollo zusätzlich eine Spendenaktion: Ein Euro von jeder Brille, die an einen Menschen mit Diabetes verkauft wird, fließt in die Unterstützung der Aufklärungsarbeit der Deutschen Diabetes-Hilfe.
Ein weiteres Ziel der Kooperation ist die Sensibilisierung für das Thema Diabetes – viele Betroffene sprechen nicht gern über ihre Krankheit, gleichzeitig wächst ihre Zahl ständig. „Die Kooperation mit Apollo ermöglicht uns, Menschen mit und ohne Diabetes eine Anlaufstelle zu geben, die sie über die potenzielle Gefahr der Netzhautschädigungen bei Diabetes informiert. Das ist für eine Optikerkette einzigartig in Deutschland“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes-Hilfe.
Quelle: gemeinsame Pressemitteilung von diabetesDE– Deutsche Diabetes-Hilfe und Apollo-Optik
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lena-schmidt postete ein Update vor 3 Tagen, 14 Stunden
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße