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Diabetisches Fußsyndrom: Füße bei Diabetes auf Dauer gesund erhalten
3 Minuten

Kalte Füße, trockene Haut, kleine schlecht heilende Wunden an den Füßen – auf diese Warnsignale sollten Menschen mit Diabetes achten, damit kein diabetisches Fußsyndrom entsteht. Denn geschädigte Nerven und verengte Gefäße können gefährliche Folgen haben. Doch es gibt Möglichkeiten, dem vorzubeugen und die Füße gesund zu halten.
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) stellt eine der folgenschwersten Komplikationen des Diabetes dar und ist mit einer erheblichen Gefahr für eine Amputation, also das chirurgische Abtrennen eines Körperteils, verbunden. Das DFS entsteht in der Regel durch mehrere Faktoren. Insbesondere die diabetische Polyneuropathie (DPN), eine durch Diabetes verursachte Schädigung mehrerer Nerven, und die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), bei der Arterien in den Beinen und Füßen verengt oder verschlossen sind, stehen in enger Wechselwirkung und verstärken sich gegenseitig.
Während die Polyneuropathie zu einem Verlust der schützenden Sensibilität führt und somit Verletzungen häufig unbemerkt bleiben, bedingt die arterielle Verschlusskrankheit eine kritische Einschränkung der Gewebe-Durchblutung. Diese reduzierte Durchblutung führt zu einer Minderversorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen und beeinträchtigt zusätzlich die Immunabwehr sowie die Wundheilung.
Besonders problematisch ist, dass bei gleichzeitiger Nervenschädigung typische Warnsymptome der pAVK, wie Schmerzen beim Gehen nach einer gewissen Gehstrecke (Claudicatio intermittens, „Schaufensterkrankheit“) häufig fehlen. Dadurch bleibt die gestörte Durchblutung oft lange unerkannt. Das Vorbeugen eines Diabetischen Fußsyndroms berücksichtigt daher beide Hauptkomponenten des Entstehens gleichermaßen.
Risiko-Einstufung und Screening-Methoden
Die genaue Risiko-Abschätzung bildet die Grundlage einer effektiven Vorbeugung. Neben der neurologischen Untersuchung muss das Abschätzen der Durchblutung wichtiger Bestandteil des Screenings, also der Früherkennung sein. Patienten mit kombinierter Neuropathie und pAVK haben das höchste Risiko für Fußgeschwüre (Ulzerationen) und Amputationen.
Das Fallbeispiel: Beginnende Schädigung der Füße
Markus B., 70 Jahre, hat seit über 20 Jahren Typ-2-Diabetes. Die Blutzuckerwerte waren in den letzten Wochen mit einem HbA1c von 8,1 % erhöht. Es bestehen diabetische Polyneuropathie, Bluthochdruck und eine Fettstoffwechsel-Störung. Eine Diagnostik der Gefäße ist bislang nicht erfolgt. Der Patient berichtet, keine Schmerzen in den Füßen oder beim Gehen zu haben, aber seine Füße würden sich „häufig kalt anfühlen“. Zudem sei ihm aufgefallen, dass kleinere Hautverletzungen in den letzten Monaten deutlich schlechter abheilen.
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 5 Tagen, 20 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
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