Diabetisches Fußsyndrom: Füße bei Diabetes auf Dauer gesund erhalten

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Diabetisches Fußsyndrom: Füße bei Diabetes auf Dauer gesund erhalten | Foto: bilanol – stock.adobe.com
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Diabetisches Fußsyndrom: Füße bei Diabetes auf Dauer gesund erhalten

Kalte Füße, trockene Haut, kleine schlecht heilende Wunden an den Füßen – auf diese Warnsignale sollten Menschen mit Diabetes achten, damit kein diabetisches Fußsyndrom entsteht. Denn geschädigte Nerven und verengte Gefäße können gefährliche Folgen haben. Doch es gibt Möglichkeiten, dem vorzubeugen und die Füße gesund zu halten.

Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) stellt eine der folgenschwersten Komplikationen des Diabetes dar und ist mit einer erheblichen Gefahr für eine Amputation, also das chirurgische Abtrennen eines Körperteils, verbunden. Das DFS entsteht in der Regel durch mehrere Faktoren. Insbesondere die diabetische Polyneuropathie (DPN), eine durch Diabetes verursachte Schädigung mehrerer Nerven, und die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), bei der Arterien in den Beinen und Füßen verengt oder verschlossen sind, stehen in enger Wechselwirkung und verstärken sich gegenseitig.

Während die Polyneuropathie zu einem Verlust der schützenden Sensibilität führt und somit Verletzungen häufig unbemerkt bleiben, bedingt die arterielle Verschlusskrankheit eine kritische Einschränkung der Gewebe-Durchblutung. Diese reduzierte Durchblutung führt zu einer Minderversorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen und beeinträchtigt zusätzlich die Immunabwehr sowie die Wundheilung.

Besonders problematisch ist, dass bei gleichzeitiger Nervenschädigung typische Warnsymptome der pAVK, wie Schmerzen beim Gehen nach einer gewissen Gehstrecke (Claudicatio intermittens, „Schaufensterkrankheit“) häufig fehlen. Dadurch bleibt die gestörte Durchblutung oft lange unerkannt. Das Vorbeugen eines Diabetischen Fußsyndroms berücksichtigt daher beide Hauptkomponenten des Entstehens gleichermaßen.

Risiko-Einstufung und Screening-Methoden

Die genaue Risiko-Abschätzung bildet die Grundlage einer effektiven Vorbeugung. Neben der neurologischen Untersuchung muss das Abschätzen der Durchblutung wichtiger Bestandteil des Screenings, also der Früherkennung sein. Patienten mit kombinierter Neuropathie und pAVK haben das höchste Risiko für Fußgeschwüre (Ulzerationen) und Amputationen.

Das Fallbeispiel: Beginnende Schädigung der Füße

Markus B., 70 Jahre, hat seit über 20 Jahren Typ-2-Diabetes. Die Blutzuckerwerte waren in den letzten Wochen mit einem HbA1c von 8,1 % erhöht. Es bestehen diabetische Polyneuropathie, Bluthochdruck und eine Fettstoffwechsel-Störung. Eine Diagnostik der Gefäße ist bislang nicht erfolgt. Der Patient berichtet, keine Schmerzen in den Füßen oder beim Gehen zu haben, aber seine Füße würden sich „häufig kalt anfühlen“. Zudem sei ihm aufgefallen, dass kleinere Hautverletzungen in den letzten Monaten deutlich schlechter abheilen.

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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