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Diabetisches Fußsyndrom: Füße bei Diabetes auf Dauer gesund erhalten
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Kalte Füße, trockene Haut, kleine schlecht heilende Wunden an den Füßen – auf diese Warnsignale sollten Menschen mit Diabetes achten, damit kein diabetisches Fußsyndrom entsteht. Denn geschädigte Nerven und verengte Gefäße können gefährliche Folgen haben. Doch es gibt Möglichkeiten, dem vorzubeugen und die Füße gesund zu halten.
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) stellt eine der folgenschwersten Komplikationen des Diabetes dar und ist mit einer erheblichen Gefahr für eine Amputation, also das chirurgische Abtrennen eines Körperteils, verbunden. Das DFS entsteht in der Regel durch mehrere Faktoren. Insbesondere die diabetische Polyneuropathie (DPN), eine durch Diabetes verursachte Schädigung mehrerer Nerven, und die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), bei der Arterien in den Beinen und Füßen verengt oder verschlossen sind, stehen in enger Wechselwirkung und verstärken sich gegenseitig.
Während die Polyneuropathie zu einem Verlust der schützenden Sensibilität führt und somit Verletzungen häufig unbemerkt bleiben, bedingt die arterielle Verschlusskrankheit eine kritische Einschränkung der Gewebe-Durchblutung. Diese reduzierte Durchblutung führt zu einer Minderversorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen und beeinträchtigt zusätzlich die Immunabwehr sowie die Wundheilung.
Besonders problematisch ist, dass bei gleichzeitiger Nervenschädigung typische Warnsymptome der pAVK, wie Schmerzen beim Gehen nach einer gewissen Gehstrecke (Claudicatio intermittens, „Schaufensterkrankheit“) häufig fehlen. Dadurch bleibt die gestörte Durchblutung oft lange unerkannt. Das Vorbeugen eines Diabetischen Fußsyndroms berücksichtigt daher beide Hauptkomponenten des Entstehens gleichermaßen.
Risiko-Einstufung und Screening-Methoden
Die genaue Risiko-Abschätzung bildet die Grundlage einer effektiven Vorbeugung. Neben der neurologischen Untersuchung muss das Abschätzen der Durchblutung wichtiger Bestandteil des Screenings, also der Früherkennung sein. Patienten mit kombinierter Neuropathie und pAVK haben das höchste Risiko für Fußgeschwüre (Ulzerationen) und Amputationen.
Das Fallbeispiel: Beginnende Schädigung der Füße
Markus B., 70 Jahre, hat seit über 20 Jahren Typ-2-Diabetes. Die Blutzuckerwerte waren in den letzten Wochen mit einem HbA1c von 8,1 % erhöht. Es bestehen diabetische Polyneuropathie, Bluthochdruck und eine Fettstoffwechsel-Störung. Eine Diagnostik der Gefäße ist bislang nicht erfolgt. Der Patient berichtet, keine Schmerzen in den Füßen oder beim Gehen zu haben, aber seine Füße würden sich „häufig kalt anfühlen“. Zudem sei ihm aufgefallen, dass kleinere Hautverletzungen in den letzten Monaten deutlich schlechter abheilen.
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uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
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