Die Gesundheit der Zähne im Blick behalten!

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Die Gesundheit der Zähne im Blick behalten!

Am 12. Mai 2022 findet der europäische Tag der Parodontologie statt. Die jährlich stattfindende internationale Gesundheitskampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung der Prävention, Früherkennung und wirksamen Behandlung von Zahnfleischerkrankungen zu schärfen.

Parodontitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland

Parodontitis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die alle Anteile des Zahnhalteapparates betrifft und die neben gravierenden Auswirkungen auf die Stabilität der Zähne auch schwerwiegende gesundheitliche Folgen für den gesamten Körper haben kann, so die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO). Der DG PARO zufolge legen Schätzungen nahe, dass in Deutschland ca. 10 Millionen Menschen an einer schweren Parodontitis erkrankt sind.

Oft schleichender Verlauf

Der Verlauf von Parodontitis ist zumeist langsam und schmerzlos, leichte und moderate Formen von Parodontitis können daher über viele Jahre zumeist wenige oder nur milde Symptome zeigen, die von den Patienten oft nicht wahrgenommen oder richtig eingeordnet werden. Unbehandelt oder unzureichend therapiert führt Parodontitis zu einer Zerstörung der zahntragenden Gewebe und letztendlich dem Verlust von Zähnen, erklärt die DG PARO. Die Erkrankung sei eine der Hauptursachen für Zahnverlust bei Erwachsenen weltweit und habe damit einen negativen Einfluss auf die Kaufunktion, orale Ästhetik und Lebensqualität der Betroffenen.

Folgen für den gesamten Organismus

Entscheidend ist, dass Parodontitis auch Auswirkungen auf den gesamten Körper haben kann und mit wichtigen systemischen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht wird, beispielsweise Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Erkrankungen, Schwangerschaftskomplikationen und Demenz. Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen zudem, dass Menschen mit Parodontitis, die an Covid-19 erkranken, ein signifikant höheres Risiko für schwere Komplikationen im Verlauf der Infektion haben, so die DG PARO. Parodontale Erkrankungen und deren Vorbeugung sowie die Behandlung sind daher nicht nur für die Mundgesundheit, sondern für den ganzen Körper von großer Bedeutung.

Aufklärung und Vorsorgeuntersuchungen

Regelmäßige Zahnarztbesuche zur Aufklärung und Prävention sollten bei Patienten daher einen festen Platz im Terminkalender haben.


Quelle: Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. | Redaktion

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  • tako111 postete ein Update vor 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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