Die roten Busse sind wieder bundesweit auf Tour

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Die roten Busse sind wieder bundesweit auf Tour

Seit dem 7. Mai ist die von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufene Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ wieder unterwegs in Deutschland. Erstmals werden dieses Jahr gleich zwei rote Info-Busse parallel touren und knapp 100 Städte besuchen. Überall dort, wo die Busse Station machen, können sich Menschen über Diabetes und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen informieren.

12 Jahre Lebenszeit

„Diabetes, Herzerkrankungen und Schlaganfall hängen eng zusammen. Vielen Menschen ist dieser Zusammenhang aber gar nicht bewusst. Ich habe selbst Typ-2-Diabetes und weiß, wie wichtig es ist, sich aktiv um sein Leben und sein Herz zu kümmern. Daher unterstütze ich die Aufklärungsinitiative ‚Herzenssache Lebenszeit‘, um das Bewusstsein für Diabetes und Schlaganfall weiter zu stärken“, sagt Harry Wijnvoord, ehemaliger „Der Preis ist heiß“-Moderator und Schirmherr der diesjährigen Aufklärungstour.

Trotz Fortschritten in der medizinischen Versorgung sind kardiovaskuläre Erkrankungen wie zum Beispiel ein Schlaganfall noch immer die Haupttodesursache von Menschen mit Typ-2-Diabetes.¹ Es wird geschätzt, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulärer Vorerkrankung eine um zwölf Jahre verkürzte Lebenserwartung im Vergleich zu Gesunden haben.²

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Informieren, mit Experten sprechen, das Risiko verringern

Das Risiko für Folgeerkrankungen von Diabetes und Schlaganfälle lässt sich aber durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verringern. Gemeinsam mit den regionalen und nationalen Partnern der Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ hat sich Boehringer Ingelheim deshalb zum Ziel gesetzt, relevante Informationen über Risikofaktoren, die Erkrankungen selbst und darüber, was jeder Einzelne tun kann, zu vermitteln.

Regionale Kliniken und Ärztenetzwerke, lokale Selbsthilfegruppen sowie Krankenkassen unterstützen die Aktion vor Ort. Interessierte können sich von Experten wie Diabetologen, Kardiologen und Neurologen aus Kliniken kostenlos beraten lassen. Auf Wunsch erhält jeder Auskunft über seinen derzeitigen Gesundheitszustand sowie sein persönliches Risiko hinsichtlich Diabetes oder einen Schlaganfall. Hierfür werden Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinwerte gemessen. Zudem gibt es umfangreiches, kostenfreies Informationsmaterial und die Gelegenheit, offene Fragen rund um das Thema zu klären.

Wo sind die Info-Busse unterwegs?

Die bundesweite Aufklärungsinitiative startete am 7. Mai 2018 in Potsdam. Die Potsdamer Bevölkerung konnte sich tagsüber über ihre Risikofaktoren und die Krankheiten informieren, bevor der signalrote Bus nun seine weitere Tour quer durch Deutschland aufnimmt.

Vollständige Liste der nationalen Partner
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH)
Deutsche Herzstiftung (DHS)
Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD)
Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
Dachverband diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe (DDH)
Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)
Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD)
Deutsche Diabetes Stiftung (DDS)
Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (DSCK)
Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
Deutsche Nierenstiftung (DNS)
Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG)

Literatur
1. World Heart Federation. Online publiziert unter: https://www.world-heart-federation.org/resources/risk-factors/ (zuletzt aufgerufen: Mai 2018)
2. Emerging Risk Factors Collaboration, Di Angelantonio E, Kaptoge S, Wormser D et al. Association of Cardiometabolic Multimorbidity With Mortality. JAMA 2015; 314: 52-60.

Quelle: Pressemitteilung von Boehringer Ingelheim

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  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

  • vio1978 postete ein Update vor 1 Tag, 23 Stunden

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  • renrew postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag

    gibt es Tips oder Ratschläge dieser Pumpe betreffend?

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