Die Technik macht’s – von Therapiemethoden und Hilfsmitteln

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Community-Beitrag
Die Technik macht’s – von Therapiemethoden und Hilfsmitteln

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Inzwischen gibt es so viele verschiedene Therapiemethoden und Hilfsmittel auf dem Diabetes-Markt, dass man manchmal fast den Überblick verliert. Und selbst wenn nicht: Woher weiß man eigentlich, welches Gerät zu einem passt? Vor einigen Jahren sah das Hilfsmittelangebot für Menschen mit Diabetes noch deutlich anders aus. Es wird wohl kaum eine Person mit Diabetes geben, die sich nicht schon immer eine Alternative zum Fingerpiks erträumt hat oder auf ein System gehofft hat, dass die Insulindosis in einem gewissen Rahmen selbst anpasst. Dennoch: Nur, weil es viele Möglichkeiten gibt, muss man nicht jede gut finden oder gar selbst ausprobieren.

Technischer Fortschritt immer und überall

Ob bei Unterhaltungselektronik, Küchengeräten oder eben Diabetes-Gadgets: Inzwischen entsteht schnell der Eindruck, dass nur die Dinge im Alltag nützlich – oder zumindest einen Hype wert – sind, die möglichst über künstliche Intelligenz verfügen. Aber spricht eigentlich etwas dagegen, mit dem, was man bisher zur Verfügung hat(te), zufrieden zu sein? Wir denken nicht.

Quelle: Lisa Schütte

Unsere Gedanken zum Thema Diabetes-Technik, Therapiemethoden und Hilfsmittel schließen sowohl die Erinnerungen an das korrekte Blutzuckermessen mit Piks und Teststreifen als auch den Blick auf DIY-Closed-Loop-Systeme ein. Die Menschen der Diabetes-Community sind vielfältig und haben unterschiedliche Bedürfnisse – oder in manchen Fällen auch schlicht und einfach andere Versorgungs-Möglichkeiten. Darum geht es in diesem Monat in der #BSLounge nicht um die Glorifizierung vom „Neusten“ und „Besten“, sondern um einen realistischen Überblick.

Welche Hilfsmittel nutzt ihr? Aus welchen Gründen habt ihr diese gewählt – durftet ihr überhaupt wählen? Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit euch!

Virtuelles Treffen

In unserer Monatsaktion machen wir uns die Technik selbst zu Nutze: Wir veranstalten ein virtuelles Community-MeetUp! Dort haben wir alle die Möglichkeit, uns über den Diabetes zu unterhalten, von eigenen Erfahrungen zu erzählen oder andere Menschen mit Diabetes über ihre Insulinpumpen und Co. auszufragen! Wann genau das Ganze stattfindet, entscheidet ihr! Erfahrt jetzt mehr auf unserer Aktionsseite: Besuch das Virtuelle Community-Treffen!

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  • jseiffert postete ein Update vor 1 Tag, 6 Stunden

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas