Die „Weisse Liste“ hilft!

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Die „Weisse Liste“ hilft!

Die „Weisse Liste“ hilft nun auch bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst – bisher konnte man über das Projekt „Weisse Liste“ schon nach passenden Ärzten und Krankenhäusern suchen. Mit dem neuen Angebot können Pflegebedürftige und Angehörige Leistungen und individuelle Kosten vergleichen.

Angebot und Servicequalität von rund 13.000 Pflegediensten

Pflegebedürftige und Angehörige können sich seit Ende Juni in einem neuen, unabhängigen Internetportal über das Angebot und die Servicequalität von rund 13.000 Pflegediensten in ganz Deutschland informieren. Unter www.weisse-liste.de/pflegedienst können Ratsuchende erstmals vor dem Kontakt zu einem Dienst kalkulieren, welche Kosten auf sie persönlich zukommen.

Die „Weisse Liste“ ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen. Unterstützt wurde die Entwicklung des Pflegedienstvergleichs vom Bundesverbraucherministerium.

Aktivere Rolle für Betroffene – durch mehr Informationsmöglichkeiten

Das Portal zeigt den Nutzern als einziges in Deutschland nur solche Pflegedienste an, die ihren Wohnort tatsächlich anfahren. Zudem lässt sich darin etwa ermitteln, welche Dienste sich auf die Betreuung von Menschen mit Demenz spezialisiert oder welche Intensivpflegedienste aktuell freie Plätze haben.

Im interaktiven Online-Pflegeplaner der Weissen Liste können Pflegebedürftige und Angehörige mithilfe von Fragen und Antworten herausfinden, welchen Unterstützungsbedarf sie zum Beispiel bei der Körperpflege oder im Haushalt haben und welche dazu passenden Leistungen von Pflegediensten angeboten werden.

“Durch die Ausrichtung auf den einzelnen Nutzer entsteht eine neue Form der Transparenz für Verbraucher”, sagt Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz. “Das Portal bringt die Betroffenen in eine aktivere Rolle: Sie haben schon vor dem ersten Angebot eines Dienstes einen Überblick über mögliche Leistungen und Kosten.”

Pflege-Wochenplan zeigt persönliche Bedürfnisse

Aktuelle Pflegestatistiken zeigen, dass zwei von drei Frauen und fast jeder zweite Mann im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig werden. Über 80 Prozent aller Deutschen wollen in diesem Fall zu Hause gepflegt werden. Schon heute nehmen rund 560.000 Pflegebedürftige die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes in Anspruch.

„Wir wollen die Betroffenen in der oftmals belastenden Situation dabei unterstützen, eine Auswahl zu treffen, die ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht “, sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Viele Menschen wüssten gar nicht, dass nicht die Pflegekasse oder Pflegedienst die Leistungen bestimmt, sondern sie selbst frei wählen können, so Mohn. Die „Weisse Liste“ zeige dies mit ganz praktischen Instrumenten wie einem Pflege-Wochenplan, für den die Nutzer passende Leistungen auswählen können.

“Pflegedienste können in der Pflegesituation zu Hause für deutliche Entlastung sorgen. Da ist es wichtig, dass die Betroffenen sich über ihre Anforderungen bewusst werden und sich auf Basis guter Informationen mit den Pflegediensten über die passenden Hilfen austauschen können”, sagt Adolf Bauer, Präsident des Sozialverbands Deutschland (SoVD), einem Projektpartner der Weissen Liste. Das sei nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, da die Pflegebedürftigen nach Abzug der Kassenleistung alle Kosten für einen Dienst selbst tragen müssen, so Bauer.

Weitere Angebote: Suche nach passendem Arzt und Krankenhaus

Die Weisse Liste unterstützt schon heute bei der Suche nach dem passenden Arzt, Krankenhaus oder Pflegeheim. Der Pflegedienstvergleich ist eine Erweiterung. Der darin eingebundene Online-Pflegeplaner wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Innungskrankenkassen (IKK) entwickelt und ebenfalls vom Bundesverbraucherministerium gefördert.

Weitere Informationen: www.weisse-liste.de

Quelle: Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung

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  • schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • calvin240 antwortete vor 1 Woche

      Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • uho1 antwortete vor 1 Woche

      @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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