Erklärende Kurzfilme: „Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“

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© Deutsches Diabetes-Zentrum
Erklärende Kurzfilme: „Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“

Das Deutsche Diabetes-Zentrum hat eine neue, vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Initiative gestartet: Im Rahmen von „Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“ werden erklärende, informative Videos über Diabetes und seine Folgen auf der Website sowie den Social Media-Kanäle der Initiative bereit gestellt.

Die neue Initiative „Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“ des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) informiert in 16 kurzen und erklärenden Filmen über die Erkrankung Diabetes mellitus. Wichtige Fragen zur Stoffwechselerkrankung werden allgemeinverständlich aufbereitet und Fakten und Informationen kompakt vermittelt.

Breites Themenspektrum: Vorsorge, Therapie, Soziales, Alltagsleben

Das Themenspektrum reicht von der Vorsorge, der Bedeutung von Ernährung und Bewegung, den Grundlagen der Diabetes-Entstehung bis hin zu der Unterscheidung der verschiedenen Diabetes-Typen und deren Behandlung. Auch Diabetes im Alltag, soziale Aspekte, Diabetes und Alter sowie Einflüsse im Beruf werden thematisiert.

„Um die Vorsorge und Therapie erfolgreich umsetzen zu können, ist es entscheidend, Risikogruppen und an Diabetes erkrankte Menschen über die Erkrankung und dessen Folge- und Begleiterkrankungen umfassend zu informieren“, erklärt Prof. Dr. Michael Roden, Vorstand am Deutschen Diabetes-Zentrum. „Gespräche mit Betroffenen zeigen, dass soziale Medien immer mehr als Informationsquelle herangezogen werden. Dort fehlen aber zumeist unabhängige und qualitätsgesicherte Informationen. Diese möchten wir mit der neuen Initiative bereitstellen“, so Roden weiter.

11 Real- und 5 Animationsfilme / Prominente als Botschfter der Initiative

In elf Realfilmen werden wichtige Fragen zur Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus allgemeinverständlich aufbereitet und Fakten und Informationen hierzu kompakt vermittelt. Die Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes werden in fünf animierten Filmen dargestellt. Die Animationen wurde bewusst gewählt, um die komplexen Zusammenhänge anschaulich und auf das Wesentliche reduziert darstellen zu können. Im Fokus stehen Nerven-, Nieren- und Augenerkrankungen sowie Erkrankungen der Leber und des Herz-Kreislaufsystems.

Beispiel für einen Realfilm: „Diabetes – Und nun?“

Beispiel für einen Animationslfilm: „Diabetes – Nierenerkrankungen“

Das Ziel besteht darin, insbesondere auch Menschen zu informieren und ihre Gesundheits- und Patientenkompetenz zu erhöhen, die sich mit bestehenden Informationsangeboten eher nicht erreichen lassen. Die Videos werden über die Website www.diabetes-typ.de und Social Media-Kanäle wie Youtube, Facebook und Twitter kommuniziert. Kanäle wie Facebook bieten eine Plattform für Fragen von Interessierten und Betroffenen, die von Experten des DDZ beantwortet werden.

Botschafter der Initiative sind die Moderatorin Dr. Christine Theiss und der Olympiasieger Matthias Steiner, der seit Jahren an Typ-1-Diabetes erkrankt ist.

Das sind die Online-Kanäle, auf denen die Filme der Initiative „Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“ zu finden sind:

Über das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ)

Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) versteht sich als deutsches Referenzzentrum zum Krankheitsbild Diabetes. Ziel ist es, einen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. Gleichzeitig soll die epidemiologische Datenlage in Deutschland verbessert werden.

Federführend leitet das DDZ die multizentrisch aufgebaute Deutsche Diabetes-Studie. Es ist Ansprechpartner für alle Akteure im Gesundheitswesen, bereitet wissenschaftliche Informationen zum Diabetes mellitus auf und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das DDZ gehört der „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“ (WGL) an und ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD e.V.).


Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ)

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 3 Tagen

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße