- Behandlung
Fachgesellschaft empfiehlt Impfung für Menschen mit Diabetes
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In einer Stellungnahme empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft allen erwachsenen Menschen mit Diabetes mellitus, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Sofern weitere Faktoren vorliegen, die im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, sollte die Impfung frühzeitig erfolgen.
Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) empfehlen in einer Stellungnahme, allen erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Diabetes, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Gleichzeitig weist die Fachgesellschaft auch auf die zusätzlichen Impfempfehlungen der STIKO zur Influenza- und Pneumokokken-Impfung bei Diabetes hin.
Bei höherem Risiko für schweren Verlauf besser früher impfen
Während bei Menschen mit einem gut eingestellten Diabetes mellitus offenbar kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 besteht, können weitere Faktoren diese Wahrscheinlichkeit jedoch erhöhen. Deshalb werden in der Stellungnahme der Fachgesellschaft zudem auch diejenigen Personen genannt, die aufgrund eines erhöhten Risikos für einen schweren Verlauf schon früh eine Impfung gegen Covid-19 erhalten sollten.
Frühe Impfung auch bei instabiler Stoffwechsellage
Dazu gehören alle Menschen mit Diabetes, die älter als 60 Jahre sind. Auch wer erhöhte oder stark schwankende Blutglukosewerte aufweist (z.B. HbA1c >8,0%, Schwankungen mit häufigen Glukosespitzenwerten >250 mg/dl), sollte die Impfung baldmöglichst erhalten. Ein weiterer Grund für eine frühzeitige Impfung ist schweres Übergewicht (Adipositas), mit einem Body Mass Index (BMI) von 30 kg/m² oder mehr.
Impfen auch bei Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen
Wer Bluthochdruck hat und bereits bestehende Gefäßkomplikationen gehört ebenfalls zu der Gruppe mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen bei einer Infektion mit SARS-CoV-2. Dazu gehören beispielsweise eine koronare Herzerkrankung, Durchblutungsstörungen (z.B. “Schaufensterkrankheit”), ein diabetisches Fußsyndrom, eine diabetische Nierenschädigung oder eine diabetesbedingte Netzhauterkrankung.
Quelle: Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?





Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück