- Behandlung
Genmutationen schützen vor Komplikationen
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Finnische Forscher haben zwei Genmutationen entdeckt, deren Träger ein reduziertes Risiko für die Entstehung von Diabeteskompliaktionen an Nieren und Augen aufweisen.
Bei einem Diabetes kann es generell zu verschiedenen Folgekomplikationen kommen, allerdings sind manche Patienten gefährdeter als andere. Die Ergebnisse einer finnischen Studie legen nun nahe, dass der Grund für ein reduziertes Risiko für zwei spezifischen Komplikationen – der diabetischen Retinopathie (Netzhauterkrankung) sowie der diabetischen Nephropathie (Nierenerkankung) – auf das Auftreten zweier Genmutationen zurückzuführen sein könnte.
Die beide Diabetes-Folgeerkrankungen resultieren aus Schäden an kleinsten Blutgefäßen, den Kapillaren. Diese werden vor allem durch dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte verursacht, obgleich auch genetische Faktoren dabei eine Rolle spielen. Vorangegangene Experimente an isolierten menschlichen Zellen sowie an Versuchstieren deuten darauf hin, dass das Vorkommen von Vitamin B1 innerhalb einer Zelle dafür sorgt, dass diese weniger Schäden durch erhöhte Blutzuckerwerte davonträgt.
Datenbank-Analyse bestätigen Zusammenhang
Deshalb hat ein finnisches Wissenschaftlerteam nun die Auswirkung von Punktmutationen an den Genen untersucht, die für den Transfer von Vitamin B1 hinein in Zellen verantwortlich sind. Dabei gingen sie von der Hypothese aus, dass diese Mutationen das individuellen Ausmaß dieses Transfers beeinflussen und damit auch das jeweilige Risiko für die beiden Diabeteskomplikationen.
Um diese Annahme zu be- oder widerlegen, analysierten die Forscher Einträge aus der weltweit umfangreichsten Datenbank mit Daten von Typ-1-Diabetikern. Die Ergebnisse zeigten, dass zwei Punktmuatationen auf dem Gen SLC19A3 in sehr engem Zusammenhang stehen mit dem Auftreten einer Retinopathie sowie dem gmeinsamen Auftreten von Retinopathie und Nephropathie; die Träger dieser Genvariante wiesen also seltener diese Folgeerkrankungen auf. Diese Ergebnisse bestätigten sich auch in einer anschließenden Wiederholung dieser Analyse mit Daten einer weiteren Datenbank.
Erklärungsansatz für unterschiedliches Komplikations-Risiko
“Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass das SLC19A3-Gen eine Rolle bei der Entstehung der diabetischen Retinopathie und diabetischen Nephropathie spielen. Sie bieten zudem einen Erklärungsansatz, wieso manche Menschen mit Typ-1-Diabetes eher dazu neigen, Komplikationen zu entwickeln als andere”, so der an der Studie beteiligte Forscher Iiro Toppila.
Nun müsse als nächster Schritt weitere Untersuchungen folgen, um die exakten biologischen Abläufe zu verstehen, die von diesen Punktmutationen bedingt werden. Dann könnten diese Erkenntnisse womöglich auch einen therapeutischen Nutzen bringen.
Universität Helsinki | Gregor Hess
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uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





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