Geringeres Infarkt-Risiko für Saunagänger

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© Robert Kneschke - Fotolia
Geringeres Infarkt-Risiko für Saunagänger

Wie gesund ist das Saunieren? Sehr gesund, hat nun eine finnisch-österreichische Forschergruppe herausgefunden: Sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall etc.) geringer, wenn sie häufig die Sauna besuchen.

Die prospektive Langzeitstudie KIHD (Kuopio Ischaemic Heart Disease Risk Factor Study), untersucht u.a. das Sauna-Verhalten von über 1.600 Finninnen und Finnen. Der Tiroler Epidemiologe Peter Willeit liefert mit KollegInnen der Universität Ostfinnland nun weitere Ergebnisse: Demnach senkt eine Sauna-Frequenz von vier bis sieben Besuchen pro Woche die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um bis zu 70 Prozent.

Herzinfarkt, Schlaganfall, Aortenaneurysma und Herzinsuffizienz sind Erkrankungen des HerzKreislauf-Systems, die nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen zählen. Ein deutlich reduziertes Risiko, an einer HerzKreislauf-Erkrankung zu versterben haben allerdings Personen, die häufig die Sauna besuchen. Zu dieser Erkenntnis gelangen Peter Willeit, Neurologe und Epidemiologe an der Medizin Uni Innsbruck und Jari A. Laukkanen von der Universität Ostfinnland anhand vergleichender Analysen aus Daten der finnischen KIHD-Studie. Darin werden Daten von 1688 Männern und Frauen (51%) zwischen 53 und 74 Jahren seit Mitte der 1980er erhoben und ausgewertet. Dass häufiges Saunieren auch das Schlaganfall-Risiko erheblich senkt, konnte das österreichisch-finnische Team bereits in einer erst vor kurzem erschienenen Publikation belegen.

Häufiges Saunabad schützt Männer und Frauen

Im Beobachtungszeitraum von 15 Jahren verstarben 181 StudienteilnehmerInnen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach Berücksichtigung möglicher sonstiger Einflussfaktoren konnte für die Häufigkeit und Dauer von Saunabesuchen ein eindeutiger Zusammenhang ermittelt werden: Finninnen und Finnen, die vier bis sieben Mal wöchentlich die Sauna besuchten, hatten ein um 70% geringeres Risiko, im Beobachtungszeitraum an einer HerzKreislauf-Erkrankung zu versterben; bei jenen, die zwei bis drei Mal wöchentlich saunierten, war dieses Risiko immerhin noch um 29% reduziert. „Diese für Männer bereits zu einem früheren Zeitpunkt bestätigte Korrelation konnten wir nun auch für Frauen eindeutig nachweisen und damit eine Lücke in der wissenschaftlichen Literatur schließen“, führt Willeit die genderspezifische Relevanz der Untersuchung ins Treffen.

Längeres Schwitzen lohnt sich

Die Forscher haben in ihrer Analyse auch die Dauer des Saunaaufenthalts als Variable miteinbezogen und festgestellt: Wer länger als 45 Minuten pro Woche in der Sauna schwitzt, hat das vergleichsweise niedrigste kardiovaskuläre Risiko. Die günstige, regulierende Wirkung häufiger Saunagänge auf den Blutdruck und die Herzfrequenzvariabilität dürften der Kausalität von Saunafrequenz und Herz-Kreislauf-Sterblichkeit zugrunde liegen. In jedem Fall peilt Peter Willeit bereits die Überprüfung weiterer Hypothesen an, etwa inwieweit häufiges Saunieren in Kombination mit sportlicher Aktivität die positiven Effekte noch weiter verstärken kann.



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    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
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