- Behandlung
Gestörte Zuckeraufnahme im Darm hilft der Gesundheit
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Über einen Umweg konnte ein Wissenschaftlerteam einen ursächlichen Zusammenhang zwischen geringem Zuckerkonsum und positiven Effekten für die Gesundheit belegen. Menschen mit bestimmten Mutationen im Glukose-Transportsystem SGLT-1 nehmen weniger Zucker aus dem Darm auf. Die gesundheitlichen Effekte sind laut einer amerikanischen Arbeitsgruppe gleichzusetzen mit den Auswirkungen eines sehr geringen Zuckerkonsums.
Der Natrium (engl. Sodium)-Glukose-Cotransporter-1 (SGLT-1) ist ein Transportprotein in der Zellmembran der Darmschleimhautzellen, welches verantwortlich dafür ist, dass Zucker aus dem Darm aufgenommen und weiter ins Blut überführt wird. Ist das Transportprotein durch Mutationen gänzlich funktionsuntüchtig, kommt zu einer seltenen, aber schwerwiegenden Erkrankung, der Glukose/Galactose-Malabsorption: bei Neugeborenen führt eine solche Erkrankung zu schweren Durchfällen und kann tödlich sein. Nur eine streng Glukose- und Galaktosereduzierte Diät kann helfen.
Andere Mutationen beeinträchtigen den SGLT-1-Transporter nur leicht. In dem Fall nehmen Menschen mit diesen Mutationen ihr Leben lang deutlich weniger Glukose ins Blut auf, als ihre Nahrung enthält.
Mögliche Grundlage für neue Therapieansätze
Diese Tatsache machten sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunutze. Mithilfe von Genanalysen filterten sie die Träger dieser Mutationen aus der Gruppe der Probanden von großen Kohortenstudien heraus. Zwischen drei und 13 Prozent der Probanden waren durchschnittlich betroffen. In oralen Blutzuckerbelastungstests zeigten diese Personen deutlich niedrigere Blutzuckerwerte.
Über den Zeitraum von 25 Jahren hatten diese Menschen mit reduzierter Glukoseaufnahme ein deutlich geringeres Risiko, schweres Übergewicht (Adipositas), Typ-2-Diabetes oder Herzinsuffizienz zu entwickeln, wie die im Fachjournal veröffentlichten Ergebnisse der Studie zeigen.
Für die Forscher bestätigt dies den ursächlichen Zusammenhang zwischen Zuckerverzehr und den genannten Krankheitsbildern. Die Autoren fordern eine weiterführende Erforschung von Effekten der SGLT-1-Mutationen. Eventuell könnte dies die Grundlage für neue Therapieansätze zur Behandlung von Adipositas, Diabetes und verwandten Krankheiten sein.
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kleisen postete ein Update vor 4 Stunden, 53 Minuten
Ich kündige das Abo mit Ihnen zum nächstmöglichen Zetpunkt. Danke . Bitte bestätigen. Klaus Eisenschmidt, Bloherfelder str. 212D, 26129 Oldenburg
kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück