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Gesund und nachhaltig fürs Klima – Interview mit Prof. Thürmann
2 Minuten
Prof. Dr. Petra Thürmann vom Helios Universitätsklinikum Wuppertal war maßgeblich an der „5. Stellungnahme des ExpertInnenrats ‚Gesundheit und Resilienz‘ – Klimawandel und Gesundheit: Zusammen Denken, Systemgrenzen Überwinden“ beteiligt.
Im Interview: Prof. Dr. Petra Thürmann
Prof. Dr. Petra Thürmann ist Pharmakologin und tätig als stellvertretende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums in Wuppertal sowie Vizepräsidentin der Universität Witten/Herdecke, an der sie den Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie innehat.
Zudem ist sie Mitglied des Direktoriums am International Center for Sustainable and Just Transformation (tra:ce) an dem sie Antworten auf die Klimakrise entwickelt und erforscht.

Diabetes-Anker (DA): Frau Professor Thürmann, warum ist es für unsere Gesundheit so wichtig, ein schnelles und solidarisches Handeln von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, um die Klimaziele doch noch zu erreichen?
Prof. Dr. Petra Thürmann: Die WHO bezeichnet den Klimawandel als den größten Risikofaktor für die menschliche Gesundheit. Gesundheitliche Konsequenzen insbesondere für vulnerable Menschen sind u. a. vermehrt Atemwegs- und Infektionskrankheiten. Dem Klimawandel zu begegnen, bedeutet Veränderungen in vielen Lebensbereichen, man muss Gesundheit in allen anderen Ressorts mitdenken.
DA: Was sollte auf jeden Fall auf der Agenda der neuen Bundesregierung stehen?
Prof. Thürmann: Städtebaulich müssen wir uns auf den Klimawandel einstellen, klimafreundliche Anforderungen sollten an Neubauten gestellt werden, wir müssen Oasen schaffen und berücksichtigen, dass gerade Menschen mit geringerem Einkommen oftmals in „ungesünderen“ Bauten leben. Eine vermehrte Nutzung eines gut ausgebauten Personennahverkehrs und ebenso gut ausgebauter Radwege würde die Umwelt schonen – und die Gesundheit fördern.
DA: Welche institutionell verankerten Maßnahmen sehen Sie, die eine Hebelwirkung entfalten könnten?
Prof. Thürmann: Die genannten Beispiele betreffen alle den öffentlichen Raum, hier muss vorangegangen werden, damit auch Bürger:innen das Gefühl bekommen, dass öffentliche Institutionen auch ihren Beitrag leisten.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Monat
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Monat
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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