- Behandlung
Glatt enthaart
2 Minuten
Rasieren, Epilieren, Cremen oder Wachsen: Um Körperhaaren den Garaus zu machen, gibt es unzählige Möglichkeiten. Welche ist bei Diabetes sinnvoll?
Schaut man auf die Beine, ist so gut wie jede Frau und sind zunehmend auch Männer hier rasiert. Nicht nur da geht es unliebsamen Haaren an die Wurzel: Auch Achseln, der Intimbereich, Brust oder Rücken werden enthaart. Laut einer Untersuchung der Universität Leipzig entfernen sogar 97 Prozent der jungen Frauen hierzulande regelmäßig ihre Körperhaare. Doch nicht jede Methode ist schonend. Es kann zu Verletzungen und Hautirritationen kommen.
Erfolgreich haarfrei – so geht’s
Zur Vorbereitung empfiehlt es sich, dass entsprechende Hautareale sauber und fettfrei sind. Härchen auf Muttermalen oder Leberflecken sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt (und lediglich mit einem Trocken- oder Nassrasierer) entfernt werden. Bei Krampfadern und der Einnahme von Blutverdünnern empfiehlt sich die Rücksprache mit dem Hausarzt, welche Art der Haarentfernung möglich ist.
Gibt es eine Wunde, auch wenn sie noch so klein ist, darf sie nicht mit Rasierer und Co bearbeitet werden. Nachdem Haare entfernt wurden, sollte man nicht direkt zu Deo oder Parfum greifen: Das kann die Haut jetzt unnötig irritieren. Zur Pflege nach der Rasur eignen sich Aloe-vera-Gel und parfumfreie Körperlotion.
Nass- und Trockenrasur
Die einfachste und schnellste Haarentfernung ist mit Rasierschaum und einem speziell zur Haarentfernung konzipierten Nass- oder Elektrorasierer. Im Schnitt hält dies zwei bis drei Tage. Rasieren Sie immer in Wuchsrichtung, das ist hautschonend und es entstehen weniger Hautirritationen oder Pickelchen im Intimbereich.
Wichtig ist, sich Ruhe zum Rasieren zu nehmen und genau hinzusehen: Denn schnell kann es sonst zu kleinen Schnittverletzungen kommen, die erst später bemerkt werden. Um Entzündungen zu umgehen, sollte der Rasierer nur von einer Person verwendet und die Klinge regelmäßig gewechselt werden. Auch wenn viele Frauen und Männer gern zu Einwegrasierern greifen, kann hier das Verletzungsrisiko höher liegen als bei speziell konzipierten Produkten zur Körperrasur.
Wenig sinnvoll: Enthaarungscremes, Wachs, Epilierer
Schmerzfrei sind Enthaarungscremes. Allerdings sind sie bei empfindlicher Haut nicht zu empfehlen, da ihre Inhaltsstoffe die Haut reizen können. Wer sich trotzdem hierfür entscheidet, sollte vorweg einen Hautverträglichkeitstest in der Armbeuge machen. So kann eine allergische Reaktion vermieden werden.
Wichtig ist auch, dass die Cremes nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen. Relativ schmerzhaft ist Epilieren. Wenn überhaupt, empfiehlt sich die Anwendung lediglich an den Beinen; selbst da wird die Haut stark gereizt. Hinzu kommt, dass Härchen einwachsen und so eine Haarwurzelentzündung entstehen kann. Auch Wachsen ist bei Diabetes wenig empfehlenswert. Nach der recht schmerzhaften Anwendung reagiert die Haut mit starken Rötungen. Hinzu kommt, dass Heißwachs zu Hautverbrennungen führen kann.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (8) Seite 53
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stephanie-haack postete ein Update vor 4 Tagen, 4 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Tagen, 6 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Tagen, 4 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
