- Behandlung
Grippeschutzimpfung für Herzpatienten besonders wichtig
2 Minuten

Die echte Grippe ist keine harmlose Erkältung, sondern kann für Herzpatienten schwerwiegende Folgen haben. Die Deutsche Herzstiftung rät daher Menschen mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sich am besten schon im Herbst gegen Influenza-Viren impfen zu lassen.
Menschen mit Vorerkrankungen haben bei einer Influenza ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken oder Folgeinfektionen zu erleiden – im schlimmsten Fall kann das tödlich enden. „Patienten mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten bei Grippe als gefährdet, insbesondere Menschen mit Herzschwäche“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Herzspezialist der Deutschen Herzstiftung. Nach der ungewöhnlich schweren Grippewelle im vergangenen Winter rät die Herzstiftung Herzkranken deshalb, die Möglichkeit der Grippeimpfung zu nutzen.
(Stichwort: „Grippeschutzimpfung“) angefordert werden kann.
Der leicht verständliche Artikel geht auf häufige Fragen ein wie: Welchen Personen wird empfohlen, sich impfen zu lassen? Was macht Grippeviren so gefährlich? Warum soll in der kommenden Saison der Vierfach-Impfstoff verwendet werden? Kann es trotz Grippeschutzimpfung zu einer Erkrankung kommen?
Wer sich impfen lassen sollte
Grundsätzlich kann jeder die Möglichkeit der Grippeschutzimpfung nutzen. Empfohlen wird die Impfung vor allem folgenden Personengruppen:
- älteren Menschen ab dem 60. Lebensjahr
- Menschen mit einer höhten gesundheitlichen Gefährdung infolge einer Grunderkrankung, beispielsweise chronischen Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes
Schwangeren - medizinischem Personal und Betreuer von Risikopatienten
- Beschäftigten in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr
Da sich Grippeviren ständig verändern, muss der Impfstoff in jedem Jahr neu angepasst werden. Die oben genannten Gruppen sollten sich daher jährlich vor Beginn der Grippesaison impfen lassen. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Oktober oder November. Wer die Impfung im Herbst versäumt, kann dies aber auch noch nach Beginn der Grippewelle im Dezember oder Januar nachholen.
Kein hundertprozentiger Schutz
Einen hundertprozentigen Schutz kann keine Impfung bieten. Der aktuell erhältliche Vierfach-Impfstoff schützt gegen die am häufigsten vorkommenden Virenstämme. Dennoch kann es trotz Grippeimpfung zu einer Erkrankung kommen, beispielsweise wenn der Impfschutz noch nicht voll ausgebildet ist oder sich Viren verändern.
Wer Symptome wie hohes Fieber, Schüttelfrost oder Kopf- und Gliederschmerzen entwickelt, sollte daher frühzeitig zum Arzt gehen und sich behandeln lassen.
In der Regel ist die saisonale Grippeimpfung gut verträglich. Gelegentlich kommt es zu Müdigkeit, leichten Kopf- oder Gliederschmerzen oder zu einer Rötung der Einstichstelle. Im Vergleich zu den möglichen Folgen einer Erkrankung sind diese Symptome aber harmlos.
Ab 60 Jahren auch gegen Pneumokokken impfen lassen
Bei einer Grippe kann es zusätzlich zu einer Infektion mit Pneumokokken kommen. Die Bakterien können unter anderem Mittelohr- und Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen auslösen. Älteren Menschen ab 60 Jahren wird daher zusätzlich zur Impfung gegen Pneumokokken geraten.
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung e.V.
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße