Helfen Sie, die Diabetesprävention zu verbessern!

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Helfen Sie, die Diabetesprävention zu verbessern!

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) ruft alle Erwachsenen dazu auf, bei dem Citizen Science-Projekt DIRIKO mitzumachen – mit dem Ziel, die Diabetes-Risikokommunikation des Deutschen Diabetes-Risiko-Tests und damit die Diabetesprävention in der Bevölkerung zu verbessern.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Kommunikationsweise von Gesundheitsrisiken stark beeinflusst, wie Menschen ihr persönliches Erkrankungsrisiko einschätzen. Dies kann wiederum einen Einfluss darauf haben, wie die Personen die gegebenen Vorsorgeempfehlungen umsetzen. Doch welche Art der Risikokommunikation ist die beste?

Von der Bevölkerung lernen

„Um diese Frage zu beantworten und um unseren Diabetes-Risiko-Test entsprechend weiter zu verbessern, sind wir dringend auf die Mithilfe und das Feedback der Bevölkerung angewiesen“, erklärt Catarina Schiborn vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE), die federführend am Citizen Science-Projekt DIRIKO arbeitet.

„Wir wollen von der Bevölkerung lernen und hoffen, dass sich 12.000 nicht an Diabetes erkrankte Erwachsene aktiv an dem Forschungsprojekt beteiligen werden. Wenn wir die Bedürfnisse der Bevölkerung genauer kennen und in unserem Diabetes-Risiko-Test berücksichtigen, können wir die Diabetesvorsorge in unserer Gesellschaft weiter verbessern.“

Was ist zu tun?

„Unser webbasiertes Citizen Science-Projekt DIRIKO ist hierzu ein erster Schritt. Mit Hilfe der Bevölkerung wollen wir von verschiedenen Kommunikationsformen die geeignetste identifizieren. Der Aufwand, sich an dem Projekt zu beteiligen, ist für jeden Teilnehmer mit etwa 15 Minuten relativ gering und könnte doch wesentlich zur Optimierung des Diabetes-Risiko-Tests beitragen“, sagt Kristin Mühlenbruch, die als Epidemiologin am DIfE schon viel zur bisherigen Entwicklung des Diabetes-Risiko-Tests beigetragen hat.

Der Deutsche Diabetes-Risiko-Test
Mit Hilfe des Deutschen Diabetes-Risiko-Tests kann jeder Erwachsene schnell und einfach ermitteln, wie hoch sein persönliches Risiko ist, innerhalb der nächsten fünf Jahre an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. Der Test ist sowohl als Fragebogen als auch als Online-Version verfügbar, wobei der Online-Test am Ende individuell zugeschnittene Empfehlungen gibt, wie man das Erkrankungsrisiko senken kann.

Entwickelt wurde der Test vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE), basierend auf den Daten der Potsdamer EPIC-Studie, einer großen prospektiven Langzeit-Bevölkerungsstudie mit mehr als 27.000 Teilnehmern.

„Erwachsene, die an unserem Forschungsprojekt interessiert sind und mitmachen wollen, können ab dem 14. November 2017 am Welt-Diabetestag über den Link diriko.dife.de an der Online-Befragung teilnehmen“, so Mühlenbruch weiter. Alle Teilnehmer bleiben bei der Befragung anonym. Zudem behandeln die Wissenschaftler gemäß den Datenschutzrichtlinien alle nicht-personengebundenen Daten streng vertraulich, beispielsweise jene zum verwendeten Internet Provider.

Diabetes verhindern

In Deutschland sind schätzungsweise sechs Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Von 100 Menschen mit Diabetes sind etwa 90 bis 95 an einem Typ-2-Diabetes erkrankt, der in der Allgemeinbevölkerung auch als Alterszucker bekannt ist. Aufgrund der veränderten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sowie der hohen Zahl übergewichtiger Menschen sind heute aber nicht nur ältere, sondern zunehmend auch jüngere Menschen von dieser Krankheit betroffen.

Typ-2-Diabetes ist mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen verbunden. Hierzu zählen u.a. Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblinden und Nierenversagen. „Das Gute ist, dass jeder Einzelne durch einen gesunden Lebensstil viel dazu beitragen kann, der Erkrankung vorzubeugen“, weiß Matthias Schulze, Leiter der Abteilung Molekulare Epidemiologie am DIfE. „Die Diabetesprävention zu verbessern, sollte daher ein wichtiges Ziel für jeden in unserer Gesellschaft sein. Bitte unterstützen auch Sie unser Projekt!“

Zur Website des Citizen Science-Projekts DIRIKO: diriko.dife.de

Quelle: Pressemitteilung des http://DeutschenZentrumsfürDiabetesforschung(DZD)e.V.

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße