- Behandlung
Herzinfarkt und Schlaganfall vermeiden
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Am 17. Mai ist Welt-Hypertonietag – also der Tag im Jahr, an dem viele Veranstaltungen rund um das Thema Bluthochdruck (Hypertonie) stattfinden. Die Deutsche Hochdruckliga e.V. informiert im Vorfeld des Welt-Hypertonietages am 17. Mai über das Thema. Lesen Sie hier außerdem, wie Sie eine Veranstaltung zum Welt-Hypertonietag in Ihrer Nähe finden.
Drei von vier Menschen zwischen 70 und 79 Jahren haben einen zu hohen Blutdruck. Für sie besteht ein erhöhtes Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Deshalb ist eine rechtzeitige medikamentöse Bluthochdrucktherapie für ältere Patienten, ab 60 Jahren bis weit darüber hinaus, besonders sinnvoll. So lässt sich schon bei einer Senkung des systolischen Blutdrucks auf 143 mmHg das Schlaganfallrisiko um mehr als ein Drittel senken.
Etwa ein Drittel aller Deutschen leidet unter Bluthochdruck (Hypertonie). Dabei steigt der Anteil mit dem Lebensalter: Von den über 70-Jährigen haben drei von vier eine Hypertonie. Das liegt unter anderem daran, dass die ursprünglich elastischen Wände der Blutgefäße immer starrer und unflexibler werden.
Doch ebenfalls für ältere Patienten ist es für eine medikamentöse Bluthochdrucktherapie nicht zu spät, eher im Gegenteil. Denn eine solche Behandlung senkt auch im Alter das Risiko für typische Folgeerkrankungen von Bluthochdruck: bei Herzinfarkt um mehr als 25 Prozent und bei Schlaganfall um ein Drittel.
„Wissenschaftlich erwiesen ist das jedoch erst seit den 1990er-Jahren“, sagt Professor Dr. med. Burkhard Weisser, Vorstandsmitglied der DHL® und Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Kiel. Erst dann hätten unter anderem die schwedische STOP-Hypertension- und die amerikanische SHEP-Studie gezeigt, dass ältere Bluthochdruckpatienten deutlich von einer Blutdrucksenkung profitieren. „Die Daten aus mehreren Studien haben dazu geführt, dass in nationalen und internationalen Leitlinien auch für über 60-Jährige das Therapieziel von einem Blutdruck von höchstens 140 mmHg festgelegt wurde“, erklärt der Experte.
Auch Menschen über 80 Jahre profitieren noch
Die HYVET-Studie hat darüber hinaus gezeigt, dass sogar bei Patienten im Alter von 80 Jahren oder mehr das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko durch eine Blutdrucksenkung deutlich verringert werden kann. „Allerdings wird bei ihnen nur eine Blutdrucksenkung auf 150 mmHg angestrebt“, betont Weisser.
Blutdruck möglichst behutsam senken
Grundsätzlich wird bei älteren Patienten eine möglichst behutsame Senkung des Blutdrucks empfohlen. Denn einerseits steigt mit den Lebensjahren die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen wie Schwindel oder Benommenheit. Andererseits lässt im Alter die Funktion der Nieren und der Leber nach, wodurch Medikamente langsamer abgebaut sowie verzögert ausgeschieden werden und deren Konzentration im Blut schneller zunimmt. Außerdem müssen bei älteren Patienten eher weitere Erkrankungen berücksichtigt werden.
„Deshalb kann es gerade für Ältere sinnvoll sein, die Therapie mit nicht-medikamentösen Maßnahmen zu beginnen“, erklärt Weisser. Wie für alle Bluthochdruckpatienten seien Allgemeinmaßnahmen zu empfehlen, vor allem ausreichend Bewegung und eine möglichst obst- und gemüsereiche Ernährung mit wenig Salz und tierischen Fetten.
Veranstaltungen zum Welt-Hypertonietag
Am Welt-Hypertonietag und an den folgenden Tagen wird in vielen Veranstaltungen in ganz Deutschland über den Bluthochdruck informiert. Ob auch eine Veranstaltung in Ihrer Nähe angeboten wird, können Sie über www.hypertonietag.de herausfinden. Dort finden Sie auch viele gute Tipps rund um das Thema Bluthochdruck.
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Hochdruckliga
Internet: www.hochdruckliga.de
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße