- Behandlung
Herzschwäche: Bei Diabetes und Luftnot ans Herz denken!
5 Minuten

Manchmal ist es nicht einfach das Älterwerden, wenn beim Treppensteigen plötzlich die Luftnot einsetzt. Darin kann sich auch eine zunehmende Herzschwäche zeigen, die bei Diabetes gehäuft auftritt. Ist sie erkannt, kann sie mittlerweile recht gut behandelt werden, wie Dr. Schmeisl hier erklärt.
Herr Doktor, ich komme die letzten Wochen immer schlechter die Treppen zu meiner Wohnung im zweiten Stock hoch, oft bin ich schon im ersten Stock völlig erschöpft und kaputt!“ Solche Bemerkungen sind in der diabetologischen und auch allgemeinärztlichen Praxis keineswegs selten.
Viele Menschen verbinden Diabetes in erster Linie mit erhöhten Blutzuckerwerten, Nervenschäden, Augen- oder Nierenerkrankungen. Weniger bekannt ist, dass Diabetes auch das Risiko für eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) erheblich erhöht.
Tatsächlich gehört die Herzinsuffizienz heute zu den häufigsten kardiovaskulären, also das Herz und die Blutgefäße betreffenden Komplikationen des Diabetes. Besonders wichtig ist deshalb eine einfache Regel: Tritt bei einem Menschen mit Diabetes neu eine Luftnot auf, sollte immer auch an eine Herzinsuffizienz gedacht werden.
Diabetes und Herzinsuffizienz sind eng verbunden
Das Herz eines Menschen mit Diabetes ist zahlreichen Belastungen ausgesetzt. Die Erkrankung wirkt sich nicht nur auf die großen Blutgefäße aus, sondern verändert auch den Stoffwechsel des Herzmuskels selbst.
Hinzu kommt, dass Diabetes direkt auf die Herzmuskelzellen wirkt. Wissenschaftler sprechen hierbei von einer diabetischen Kardiomyopathie, also einer durch Diabetes ausgelösten Herzmuskelerkrankung. Durch Stoffwechsel-Veränderungen lagern sich vermehrt Bindegewebe und entzündliche Strukturen im Herzmuskel ein. Das Herz wird steifer und verliert seine Beweglichkeit.
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katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 6 Tagen, 1 Stunde
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …florahdo postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 5 Tagen, 9 Stunden
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?



