Herzschwäche: Bei Diabetes und Luftnot ans Herz denken!

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Älterer Mann mit Gehstock hält sich beim Treppensteigen am Handlauf fest und wirkt dabei angestrengt. Im Hintergrund ist ein helles Wohnhaus mit großen Fenstern zu sehen.
Foto: WavebreakMediaMicro – stock.adobe.com
Herzschwäche: Bei Diabetes und Luftnot ans Herz denken!

Manchmal ist es nicht einfach das Älterwerden, wenn beim Treppensteigen plötzlich die Luftnot einsetzt. Darin kann sich auch eine zunehmende Herzschwäche zeigen, die bei Diabetes gehäuft auftritt. Ist sie erkannt, kann sie mittlerweile recht gut behandelt werden, wie Dr. Schmeisl hier erklärt.

Herr Doktor, ich komme die letzten Wochen immer schlechter die Treppen zu meiner Wohnung im zweiten Stock hoch, oft bin ich schon im ersten Stock völlig erschöpft und kaputt!“ Solche Bemerkungen sind in der diabetologischen und auch allgemeinärztlichen Praxis keineswegs selten.

Viele Menschen verbinden Diabetes in erster Linie mit erhöhten Blutzuckerwerten, Nervenschäden, Augen- oder Nierenerkrankungen. Weniger bekannt ist, dass Diabetes auch das Risiko für eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) erheblich erhöht.

Tatsächlich gehört die Herzinsuffizienz heute zu den häufigsten kardiovaskulären, also das Herz und die Blutgefäße betreffenden Komplikationen des Diabetes. Besonders wichtig ist deshalb eine einfache Regel: Tritt bei einem Menschen mit Diabetes neu eine Luftnot auf, sollte immer auch an eine Herzinsuffizienz gedacht werden.

Diabetes und Herzinsuffizienz sind eng verbunden

Das Herz eines Menschen mit Diabetes ist zahlreichen Belastungen ausgesetzt. Die Erkrankung wirkt sich nicht nur auf die großen Blutgefäße aus, sondern verändert auch den Stoffwechsel des Herzmuskels selbst.

Hinzu kommt, dass Diabetes direkt auf die Herzmuskelzellen wirkt. Wissenschaftler sprechen hierbei von einer diabetischen Kardiomyopathie, also einer durch Diabetes ausgelösten Herzmuskelerkrankung. Durch Stoffwechsel-Veränderungen lagern sich vermehrt Bindegewebe und entzündliche Strukturen im Herzmuskel ein. Das Herz wird steifer und verliert seine Beweglichkeit.

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  • jseiffert postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas