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Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #46 | Serie zu Vorsorgeuntersuchungen (6) – die Bauchspeicheldrüse
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Die Bauchspeicheldrüse ist das Organ, das Diabetes verursacht und trotzdem wird sie oft wenig beachtet. Caro erklärt in ihrer Kolumne, wie die Bauchspeicheldrüse funktioniert, was sie schädigt und welche Vorsorgeuntersuchungen man wahrnehmen sollte.
Diabetes ist ein sehr komplexes Krankheitsbild, was sich langfristig auf die gesamte Funktionalität des Körpers auswirkt. Daher ist es umso wichtiger, neben einem guten Diabetes Management, auch regelmäßige Vorsorgetermine wahrzunehmen, um eventuelle Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen und entsprechend entgegenwirken zu können. In dieser Beitragsreihe möchte ich Dich durch die verschiedenen Vorsorgebereiche mitnehmen. Mein Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür bei Dir zu schaffen, sodass Du langfristig diese in Dein Diabetes Management etablieren kannst und somit langfristig einem langen Leben (trotz Diabetes) nichts mehr im Wege steht.
Das Organ, das uns Diabetes (ein)bringt
Wenn Du an Diabetes denkst, an welches Organ denkst Du dabei als Erstes? Genau, die Bauchspeicheldrüse. Bisher haben wir immer über Organe gesprochen, die betroffen sein können, wenn ein Diabetes bereits vorliegt. Aber heute möchte ich mit Euch darüber reden, welches Organ betroffen ist, sodass es überhaupt zu einem Diabetes kommt. Denn Diabetes ist eigentlich nichts anderes, als eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Somit ist dieser Artikel nicht nur super für die „alte Dia-Hasen“, sondern auch für Dia-Neulinge oder Typ-F-ler.

Die Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt, liegt im Oberbauch hinter dem Magen. Sie ist eine der größten Drüsen des menschlichen Körpers und erfüllt wichtige Funktionen, wie u. a. die Herstellung von Verdauungssäften oder die Bildung von Hormonen, wie bspw. Insulin sowie Glukagon. Wie bei allen anderen Organen ist es auch hier so, dass wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr vollständig arbeiten kann, ihre Funktionen eingeschränkt sind. Im Falle von Diabetes bedeutet das, dass sie kein bzw. wenig Insulin produziert und somit der Blutzuckerspiegel steigt.1
Die häufigsten Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen sind u. a.
- eine Bauchspeicheldrüsenentzündung,
- Bauchspeicheldrüsenkrebs,
- Verletzungen der Bauchspeicheldrüse (durch bspw. einen Unfall),cystische Fibrose und
- oder die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose).
Caros Kolumne
Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt

Hallo, mein Name ist Caro! Ich wurde als 27-Jährige mit einem Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Erfahrt in meiner Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“ alles über meine außergewöhnliche Reise als junge Frau mit Diabetes. Viel Spaß beim Lesen!
Und all die oben aufgezählten Erkrankungen können einen Diabetes begünstigen.
Ursachen, Symptome und Prävention
Es heißt, bei 3 von 4 Menschen ist eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung der Auslöser für eine Diabetes-Erkrankung. Doch wie kommt es zu so einer Entzündung? Wenn man an (Typ-2-)Diabetes rein als Erkrankung denkt, denkt man direkt an all die Vorurteile mit denen man sich als Betroffene oder Betroffener herumschlagen muss. Beispielsweise, dass man zu viel Zucker oder Junk Food konsumiert hat und/oder sich zu wenig bewegt. Das alles sind Vorurteile die man mit Diabetes in den Zusammenhang bringt, was einen nun zum Glauben bringen müsste, dass das auch u. a. die Gründe für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bzw. -erkrankung sind. But guess what – das sind sie nicht.
Die häufigsten Ursachen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sind
- Alkoholmissbrauch
- Gallensteine
- Tumore
- bestimmte Medikamente
- eine Überfunktion der Nebenschilddrüse
- Virusinfektionen, wie z. B. Mumps, HOV und Virushepatitis
- stark erhöhte Kalziumwerte oder Blutfettwerte.1,2

An dieser Stelle möchte ich – da es hier ja um Vorsorge gehen soll – auf den Schutz der Bauchspeicheldrüse eingehen. Für Menschen, die nicht mit Diabetes leben, ist der kommende Absatz eine mögliche Chance, die Erkrankung weitgehendst in die Ferne rücken zu lassen und ggf. ein Weckruf seinen Lebensstil zu ändern.
Für Menschen die bereits mit Diabetes leben – seht es als Watchout. Denn Eure Bauchspeicheldrüse ist bereits erkrankt und die bestehenden Funktionen, müssen weiterhin gut beschützt werden, um bspw. auf (weitere) Medikamente verzichten zu können.
Eine gesunde Bauchspeicheldrüse wird gefördert indem
- man versucht Übergewicht zu reduzieren durch eine gesunde Ernährung mit bspw. wenig Einfachzucker
- man Alkohol nur in Maßen genießt
- nicht raucht (siehe Beitrag zur Lunge)
- sich regelmäßig bewegt, um die Gesamtstoffwechsel-Situation des Körpers positiv zu beeinflussen
- sich gegen schwerwiegendere Infektionen, wie u. a. Mumps, impft
- sich jährlich die Schilddrüse untersuchen lässt (siehe Beitrag zur Schilddrüse)
- sich jährlich auf Gallensteine untersuchen lässt.3
Letzterer Punkt ist mir besonders wichtig zu nennen, da Menschen mit Diabetes häufiger von Gallensteine betroffen sein können aufgrund der Einnahme bestimmter Medikamente, wie z. B. der aktuell scharf diskutierten „Abnehmspritze“. Ich spreche hier leider aus eigener Erfahrung…
Warnzeichen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung
Solltest Du eines Tages, egal ob mit oder ohne Diabetes, starke Schmerzen im Oberbauch verspüren, die bis in den Rücken reichen, so melde Dich bitte umgehend bei Deinem Hausarzt bzw. Deiner Hausärztin. Weitere Anzeichen bei einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung können sein:
- Übelkeit / Erbrechen / Blähungen
- Fieber
- Gelbsucht
- Kreislaufprobleme
- Wasseransammlung im Bauch und Lunge
- Blutergüsse um den Bauchnabel oder seitlich an den Flanken3
Bei einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung können folgende Symptome auftreten:
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Unverträglichkeit von fetthaltigen Lebensmitteln
- Magendarm-Beschwerden
- Gewichtsverlust3
Kennst Du diesen Spruch „klein, aber oho!“? Auf kein Organ trifft das so zu, wie auf unsere Bauchspeicheldrüse, oder? Sie versteckt sich gut zwischen Magen und Wirbelsäule mit ihrer Größe von 15-20 cm sowie einem Gewicht von ca. 70 g. Die Einen wertschätzen sie zu wenig, die anderen wünschten sich eine 3D-Drucker-Lösung, um wieder sorgenfreier zu leben. Ich kann Dir nur ans Herz legen, egal mit oder ohne Diabetes – take good care of your pancreas!
Quellen:
1 https://www.diabinfo.de/leben/andere-diabetesformen/erkrankungen-der-bauchspeicheldruese.html
2 https://www.schoen-klinik.de/pankreatitis
3 https://www.gesundheitspark.at/magazin/deine-bauchspeicheldruese-gut-versteckt-und-dennoch-wichtig
von Caro
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florahdo postete ein Update vor 3 Tagen, 14 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 6 Tagen, 1 Stunde
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 22 Stunden, 7 Minuten
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?
moira postete ein Update vor 6 Tagen, 3 Stunden
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 5 Tagen, 5 Stunden
Ich meinte Liberty




