- Behandlung
Informationsveranstaltung am DDZ
2 Minuten
Wissen Sie, ob bei Ihren Familienangehörigen Risikofaktoren für Diabetes vorliegen? Wie lässt sich Diabetes vorbeugen und frühzeitig erkennen? Was können Sie tun, wenn Sie oder ein Familienmitglied neu an Diabetes erkrankt ist? Am Mittwoch, den 13. November 2019, erwartet Sie beim 5. Patiententag im Deutschen Diabetes-Zentrum ein abwechslungsreiches Programm. Testen Sie Ihr Diabetes-Risiko, lassen Sie Ihre Augen auf eventuelle Diabetes-bedingte Veränderungen überprüfen uvm.
„Jedes Jahr werden etwa 600.000 Personen in Deutschland neu mit Diabetes diagnostiziert, was ungefähr der Einwohnerzahl der Stadt Düsseldorf entspricht“, erklärt Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ). Insgesamt könnten 2040 bis zu 12 Millionen Menschen von Typ-2-Diabetes in Deutschland betroffen sein, prognostizieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DDZ und am Robert-Koch-Institut (RKI). Allein in Düsseldorf leiden rund 58.000 Menschen an der Volkskrankheit, und jedes Jahr kommen fast 5.000 dazu.
Diabetes frühzeitig erkennen und das Risiko für Folgekrankheiten minimieren
Die Erkrankung kann erhebliche Folgen für das Leben der Betroffenen und deren Lebensqualität haben. Sie kann die ganze Familie betreffen und das Leben komplett verändern. „Es ist daher sehr wichtig, Diabetes rechtzeitig zu erkennen und adäquat zu behandeln, um das Risiko für Folgeerkrankungen zu minimieren“, betont Prof. Roden, zudem Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf.
Aktuelle Studien liefern Hinweise auf eine neue Betrachtung der bekannten Diabetes-Klassifizierung in Hinblick auf den Verlauf der Erkrankung und der Entwicklung von Folgeerkrankungen. Ein Forscher-Team des DDZ sowie Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und der Universität Lund in Schweden haben verschiedene Cluster identifiziert, die eine Aufteilung des Diabetes in Sub-Typen ermöglichen. Zwei dieser Untergruppen weisen bereits frühzeitig ein höheres Risiko für Fettlebererkrankungen und diabetesbedingte Nervenschädigungen auf. Die Ergebnisse aus der Deutschen Diabetes-Studie werden am 13.11.2019 in einem Vortrag vorgestellt.
Weltdiabetestag: Informationsveranstaltungen, Diabetes-Check und mehr
Unter dem Motto „Diabetes: Familie macht stark“ lädt das DDZ im Vorfeld des Weltdiabetestages zu einer Informationsveranstaltung am 13. November 2019 ein. Interessierte können bereits ab 14.00 Uhr im Studienzentrum einen kurzen Diabetes-Check machen und eventuell vorliegende diabetesbedingte Veränderungen am Auge bestimmen lassen. Der 5. Patiententag wird gemeinsam mit dem Regionalen Innovationsnetzwerk (RIN) Diabetes, der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgerichtet. Die Veranstaltung ist ohne Anmeldung möglich, der Eintritt ist kostenlos und der Zugang ist barrierefrei.
16.00 Uhr
Begrüßung, Moderation: Christina Becker
Grußwort, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf
Eröffnung durch Prof. Dr. Karsten Müssig, Stv. Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinkum Düsseldorf und Leitung Klinisches Studienzentrum am DDZ
16.15 – 16.45 Uhr
Neu diagnostizierter Diabetes? Was nun?
Oana-Patricia Zaharia
Ärztin, Klinisches Studienzentrum am DDZ
16.45 – 17.15 Uhr
Fit für den Weihnachtsmarkt? – Optionen und Grenzen der unterschiedlichen Therapiestrategien
Hubert Overmann
Diabetesberater, Klinik für Endokrinologie und Diabetologie
Universitätsklinikum Düsseldorf
17.15 – 17.45 Uhr
Füße kribbeln, brennen, sind taub: Was tun?
Gidon Bönhof
Arzt, Institut für Klinische Diabetologie am DDZ
17.45 – 18.15 Uhr
Mahlzeit: Genussvolle Ernährung bei Diabetes
Theresa Kössler, M.Sc.
Diabetesberaterin, Klinik für Endokrinologie und Diabetologie
Universitätsklinikum Düsseldorf
18.15 – 18.45 Uhr
Sport bei Diabetes: Was bringt`s?
Dr. Dominik Pesta
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DDZ
18.45 – 19.00 Uhr
Abschluss
19.00 Uhr
Austausch mit Experten (Imbiss)
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ)
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 10 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 12 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 10 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
