- Behandlung
INNODIA: europaweite Beobachtungsstudie zu Typ-1-Diabetes
2 Minuten
Neue Erkenntnisse zu Entstehung und Verlauf des Typ-1-Diabetes zu gewinnen – dies ist das Ziel der europaweiten INNODIA- Studie. Sie erfasst die Daten von Kindern und Erwachsenen zwischen einem und 45 Jahren mit neu diagnostiziertem Typ-1-Diabetes, und auch von Verwandten von Betroffenen. Dafür werden noch Teilnehmer gesucht.
Im Rahmen der INNODIA-Studie, in der europaweit 26 wissenschaftliche Einrichtungen involviert sind, sollen insgesamt 1.500 Kinder und Erwachsene mit Typ-1-Diabetes untersucht werden sowie 3.000 Verwandte ersten Grades (Eltern, Kinder oder Geschwister) von Betroffenen mit Typ-1-Diabetes. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden weiterhin noch gesucht.
Es handelt sich dabei um eine reine Beobachtungsstudie. Die Teilnehmer führen ihre verordnete Therapie weiter fort, wie mit ihrem behandelnden Arzt oder Ärztin besprochen. Im Rahmen der Studie wird kein Studienmedikament verabreicht und keine spezielle Therapie getestet. Untersucht werden die Funktion der Betazellen aus der Bauchspeicheldrüse, genetische Parameter sowie die Funktion des Immunsystems. . Langfristige Ziele sind eine frühere Diagnose und effektivere Therapie des Typ-1-Diabetes.
Teilnehmen können:
- Kinder und Erwachsene im Alter von einem bis 45 Jahren
- mit einer Diagnose des Typ-1-Diabetes in den letzten sechs Wochen
- Für diese Patienten beträgt die Studiendauer zwei Jahre, insgesamt erfolgen fünf Untersuchungstermine.
Oder:
- Verwandte ersten Grades (ebenfalls im Alter von einem bis 45 Jahren) eines Patienten oder einer Patientin mit Typ-1-Diabetes.
- Für diese Personen beträgt die Studiendauer vier Jahre. Insgesamt erfolgen sieben Untersuchungstermine.
Weitere Informationen zur Studie im Video
In Deutschland gibt es Studienzentren der INNODIA-Studie in Dresden, Hannover, München und Ulm. Finanziert wird die Studie mit Mitteln der Europäischen Union, verschiedener Stiftungen sowie einem Zusammenschluss von Firmen der pharmazeutischen Industrie.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Projektpartner in Hannover oder Ulm:
Kinder- und Jugendkrankenhaus
AUF DER BULT, Hannover
Ines Hiller
innodia@hka.de
Tel.: 0511 8115-3337
Universität Ulm
Dr. Stefanie Lanzinger
stefanie.lanzinger@uni-ulm.de
Tel.: 0731 50-25483
www.innodia.eu (auf Englisch)
Quelle: Diabetesinformationsdienst München | Redaktion
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 19 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 21 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 19 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
