- Behandlung
Hilfsprojekt benötigt Unterstützung: Insulin retten, Leben retten
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Seit über 20 Jahren sammelt das Hilfsprojekt „Insulin zum Leben“ haltbares Insulin und neuwertige Hilfsmittel, die nicht mehr benötigt werden, und verteilt sie auf der ganzen Welt an Menschen mit Diabetes. Denn solange es Menschen gibt, die aus Mangel an Insulin sterben müssen, darf kein haltbares Insulin mehr weggeworfen werden.
Die Diagnose Typ-1-Diabetes ist für jeden Menschen ein Schock, besonders für Kinder und deren Eltern und Familien. Jeden Tag Insulin, jeden Tag Disziplin, jeden Tag Essen und Bewegung bedenken. Alles mit dem Ziel, Über- und vor allem Unterzuckerungen zu vermeiden. Jeden Tag ist der Diabetes gegenwärtig – ein Leben lang.
Ungerechter Zugang zu Insulin
Während bei uns die Versorgung mit Insulin und modernen Hilfsmitteln gesichert ist, sieht es in Entwicklungsländern ganz anders aus. Noch heute haben viele arme Menschen mit Typ-1-Diabetes keinen Zugang zu Insulin, oder sie können es nicht bezahlen. Insulin kann in manchen Ländern die Hälfte eines Familien-Einkommens kosten, für uns in Deutschland unvorstellbar. Kein Insulin bedeutet aber den sicheren Tod.
Haltbares Insulin gehört nicht in den Müll
70 Prozent des weltweit produzierten Insulins werden von 30 Prozent der Weltbevölkerung verbraucht. Als der Australier Ron Raab, der am Internationalen Diabetes Institut in Melbourne arbeitete, das erfuhr, wollte er helfen. Als Mensch mit Typ-1-Diabetes wurde auch er mehrmals im Leben auf ein anderes Insulin umgestellt. Sein übriges, “altes” Insulin nahm der Arzt nicht zurück, aus Haftungsgründen. Er solle es wegwerfen. Das konnte und wollte er nicht glauben. Er hörte sich um, aber alle Ärzte sagten dasselbe.
So kam er auf die Idee, nicht mehr benötigtes, also übrig gebliebenes, aber noch haltbares, unbenutztes, stets gekühltes Insulin zu sammeln und an Diabetes-Ärzte und -Organisationen in Entwicklungsländern zu schicken, die um Insulin für ihre Patienten und Patientinnen baten.
Es wurde die Initiative “Insulin for Life” (IFL) in Australien gegründet und Anfang der 1990er-Jahre in Deutschland als „Insulin zum Leben“ (IZL) gestartet. Seit 22 Jahren sammeln wir Insulin und Zubehör und verschicken es in regelmäßigen Abständen an unsere stets wachsende Zahl von Partnern in Kamerun, der Demokratischen Republik Kongo, Gambia, Ruanda, Togo, dem Tschad, Uganda, Westafrika, Bolivien, Peru, und seit dem Kriegsausbruch auch in der Ukraine.
Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spendengelder. Unsere Partner schätzen unsere Zuverlässigkeit, sind begeistert von der Qualität unserer Produkte und vor allem unendlich dankbar für unsere Unterstützung.
So können Sie helfen
Haben Sie Insulin oder neuwertige Hilfsmittel, die Sie nicht mehr benötigen? Wie es genau funktioniert und was Sie beachten müssen, erfahren Sie unter www.insulin-zum-leben.de/spenden oder heidi.schmidt-schmiedebach@gmx.de.
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2024; 12 (2) Seite 27
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uho1 postete ein Update vor 5 Tagen, 6 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 5 Tagen, 5 Stunden
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 1 Woche
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 6 Tagen, 4 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]




