Körperliche Aktivität und Sport: Gerade jetzt sinnvoll bei Übergewicht und Typ-2-Diabetes

5 Minuten

© Bernd Leitner - Fotolia
Körperliche Aktivität und Sport: Gerade jetzt sinnvoll bei Übergewicht und Typ-2-Diabetes

Hat sich bei Ihnen die „Corona-­Faulheit“ breitgemacht? Sie sind damit nicht allein: Viele Menschen haben sich während der Pandemie weniger bewegt oder gar Sport betrieben – was vor allem bei Übergewicht und Typ-2-Diabetes ungünstig ist. Starten Sie jetzt durch, um ihre körperliche Aktivität zu steigern!

Die Corona-Pandemie ist für Millionen Menschen nicht nur furchtbar wegen der vielen Einschränkungen, die sie mit sich bringt. Insbesondere für Menschen mit Diabetes, speziell übergewichtige, ist sie eine besondere Herausforderung. Geschlossene Sporthallen, Bäder und Fitness-Center, verbunden mit der kalten, dunklen Jahreszeit und Homeoffice führten wegen des Wegfalls von Wegestrecken zur Arbeit und zurück dazu, dass viele Menschen an Gewicht zugenommen haben.
Laut Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin haben sich etwa 50 % aller Deutschen weniger bewegt und etwa 40 % haben im Schnitt 5,5 kg zugenommen. „Frust-­Essen“ ist eine weitere Ursache.

Andererseits wissen wir alle, dass selbst eine minimale regelmäßige körperliche Aktivität – z. B. während des Telefonierens herumzulaufen, zwischendurch Kniebeugen zu machen oder grundsätzlich zu stehen statt zu sitzen und Konferenzen mit Headset in Bewegung durchzuführen – hilft, die Wirkung von Insulin in den Muskeln zu verbessern. Dies steigert die Aufnahme von Zucker aus dem Blut in den Muskel – niedrigere Blutzuckerwerte sind die Folge. So lassen sich durch regelmäßiges Aufstehen während der Computerarbeit, insbesondere nach dem Essen, speziell bei übergewichtigen Menschen die Blutzuckerwerte oft schon deutlich senken.

Das Fallbeispiel

Susanne M. (70 Jahre alt) hatte während ihrer letzten Rehabilita­tionsmaßnahme in einer Diabetes-­Klinik von dem Therapeuten erfahren, dass schon zahlreiche, auch ältere übergewichtige, Typ-2-Diabetiker, das Angebot einer Uni-Klinik nutzen, über eine besondere App den Erfolg ihrer körperlichen und Ernährungsbemühungen nach der Reha auch zu Hause zu kontrollieren. Nachdem sie zunächst gezögert hatte, ließ sie sich schließlich doch von Mitpatienten überzeugen, mitzumachen.

Nach 3 Monaten Training zu Hause und der Ernährungsumstellung konnte sie ihr Gewicht um mehrere Kilogramm senken. Außerdem hatte sie jetzt wieder weitgehend normale Blutzuckerwerte. Das HbA1c ging von 9,3 % auf 8,6 % zurück und auch der Blutdruck war normal.

Durch den zusätzlichen regelmäßigen Kontakt mit der Uni konnte sie ihre Ergebnisse mit denen von anderen Teilnehmern vergleichen – sie fand dies spannend, interessant und sehr motivierend.

Muskeln reagieren nicht auf Insulin

Wie Muskeln unter der Wirkung von Insulin Zucker in die Zellen aufnehmen, war bisher nicht im Detail bekannt. Aktuelle Forschungen zeigen, dass manche Muskelzellen nicht richtig auf Insulin reagieren – über die Gene vererbte Faktoren scheinen dabei eine Rolle zu spielen, wie Forschungen des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigen. Es gibt aber offensichtlich noch weitere Wege, über die Zucker aus dem Blut auch bei Insulinunempfindlichkeit in die Muskeln aufgenommen werden kann. Vielleicht könnte diese Forschung den Weg ebnen zu Medikamenten, die die Zuckeraufnahme in die Muskeln verbessern.

Bis es möglicherweise einmal so weit sein wird, ist eine bessere Aufnahme von Zucker nur durch regelmäßige körperliche Aktivität bei gleichzeitiger an den Bedarf angepasster Ernährung zu erreichen, weil dadurch die Insulinresistenz reduziert wird. Das gilt besonders bei Übergewicht. Entscheidend ist: Man muss etwas tun! Jede noch so kleine bzw. kurze Bewegung im Alltag ist besser als keine!

Wenig Bewegung bringt bereits viel

Laut einer aktuellen Studie des Hector-Centers für Ernährung, Bewegung und Sport des Universitätsklinikums Erlangen können schon 30 Minuten Intervall-Ausdauertraining pro Woche bei stark übergewichtigen Menschen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. So lässt sich auch oft die Arbeitsfähigkeit wiederherstellen und somit die Lebensqualität verbessern. Das Training umfasste ein 15-minütiges Intervall-Ausdauertraining, das 2-mal pro Woche durchgeführt wurde – unterstützt durch eine Ernährungsberatung. Nach 3 Monaten hatten nicht nur alle Teilnehmer deutlich abgenommen – auch Blutdruck und körperliche Fitness hatten sich gebessert.

Langsam starten

Für alle untrainierten Menschen gilt, dass sie sich über mehrere Wochen langsam an ihr persönliches Limit herantasten sollten. So können sie eine Überlastung des Herzens und auch von Bändern, Sehnen und Muskeln verhindern. Regelmäßiges Gehen z. B. beginnend mit etwa 2000 Schritten am Tag und gesteigert bis zu 10.000 Schritten am Tag hat sich als sehr effektiv erwiesen. Insbesondere bei ex­trem übergewichtigen Patienten hat sich statt des Laufens oder Walkens Fahrradfahren z. B. auf einem Cross- oder Ellipsoid-Trainer bewährt.

Bestimmung der optimalen Herzfrequenz beim Training

Formel: Ruhe-Herzfrequenz + (Faktor je nach Trainingszustand × Herzfrequenzreserve)

  • Herzfrequenzreserve (HFR): maximale Herzfrequenz im Belastungs-EKG minus Ruhe-Herzfrequenz
  • Faktoren:
    • Untrainierte: 0,5
    • extensiveres Ausdauertraining: 0,6
    • intensives Ausdauertraining: 0,8

Beispiel eines Untrainierten:

  • Ruhe-Herzfrequenz: 80 Schläge/Minute
  • maximale Herzfrequenz beim Belastungs-EKG: 155 Schläge/Minute
  • Herzfrequenzreserve (HFR): 155 Schläge/Minute − 80 Schläge/Minute = 75 Schläge/Minute
  • optimale Trainingsherzfrequenz: 80 + (0,5 × 75 Schläge/Minute) = 117 Schläge/Minute

Studien zeigen, dass durch 3-mal täglich 10 Minuten auf dem Ergometer bessere Blutzuckerwerte zu erreichen sind als durch 1-mal täglich 30 Minuten – Fitness und Kondition bessern sich in beiden Fällen. Ergänzend sinnvoll ist ein mildes Krafttraining mit z. B. 1 bis 2 kg schweren Hanteln, wodurch zusätzlich ein Zuwachs an Muskelmasse erreicht werden kann.

Um sich zu Bewegung zu motivieren, kann das Verwenden digitaler Hilfsmittel hilfreich sein. Wearables und Apps können sicher besonders für Technik-Interessierte beim Start zu mehr Bewegung unterstützen. Auch Systeme zum kontinuierlichen Glukosemessen können die Effekte von Bewegung direkt sichtbar machen und so ebenfalls zur Motivation beitragen.

Übergewicht? Spezielle Empfehlungen für den Sport-Start

Je nach Belastung und Dauer kann durch Sport das 8- bis 10-Fache des Ruhebedarfs an Energie verbraucht werden. So kann die bei Typ-2-Dia­betikern, aber auch bei übergewichtigen Typ-1-Diabetikern häufig bestehende Insulinresistenz reduziert und durch einen verstärkten Zuckertransport aus dem Blut in die Muskeln gleichzeitig der Glukosespiegel im Blut gesenkt werden. Der durch die Muskelarbeit verursachte Zuckerabfall im Blut wird in der Regel durch die Steigerung der Zuckerfreisetzung aus der Leber kompensiert.

Nach der Bewegung holen sich sowohl die Leber als auch die Muskeln den beim Sport dazugegebenen Zucker wieder zurück, um ihre Zuckerspeicher wieder zu füllen. Dies nennt man Wiederauffüll-Effekt. Werden Tabletten, die die Insulinausschüttung anregen, eingenommen oder wird Insulin gespritzt, erhöht sich dadurch auch nach der Bewegung das Risiko für eine Unterzuckerung. Sport wirkt nach! Vorbeugen kann man durch das Reduzieren der Insulindosis, möglicherweise auch der Tablettendosis in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Auch die Aufnahme von Kohlenhydraten kann helfen, einer Unterzuckerung vorzubeugen.

Weitere Effekte von Sport

  • Rückbildung einer Fettleber (Verbesserung der Blutzuckerwerte)
  • bessere Blutfette: LDL-Cholesterin (das „schlechte“) sinkt und HDL-Cholesterin steigt leicht
  • der Blutdruck sinkt systolisch und diastolisch
  • die Insulinresistenz (Insulinunempfindlichkeit) geht zurück, wodurch Insulin besser wirkt, der Blutzucker sinkt und die Beta-Zellen, die Insulin produzieren, geschont werden; Zucker, Fette und Eiweiß werden besser verstoffwechselt
  • durch langsamen Muskelauf- und Fettabbau wird man fitter, das Herz wird entlastet, die Herzfrequenz (und damit auch der Sauerstoffverbrauch) sinkt; die Durchblutung der Blutgefäße bessert sich und sie können bei Bedarf wieder mehr Blut (und damit Sauerstoff) befördern, z. B. in die Gefäße des Herzens und der Beine
  • das Risiko für bestimmte Krebsarten und chronische Lebererkrankungen (z. B. nicht alkoholische Fettleber-Erkrankung) durch extremes Übergewicht (Adipositas) lässt sich deutlich senken

Der positive Effekt der körperlichen Aktivität auf den Zuckertransport in die Muskeln hält nach Ausdauertraining nur für einige Tage an. Deshalb ist es in der Regel erforderlich, 3-mal pro Woche mäßig zu trainieren. Am besten bewährt hat sich ein Ausdauertraining mit etwa 50 bis 60 % der maximalen Herzfrequenz bei Maximaltraining. Noch größere Effekte haben unterschiedliche Belastungen, z. B. beim Intervalltraining, mit Intensitäten zwischen 60 und 80 % der maximalen Herzfrequenz.

Ausreichend Bewegung im Haushalt?

Gartenarbeit und Hausputz sind wichtig – aber sie sind kein Ersatz für ein Herz-Kreislauf- oder Muskeltraining. Nach den aktuellen Erkenntnissen wird empfohlen, 3-mal pro Woche mindestens 30 bis 50 Minuten so zu trainieren, dass man ins Schwitzen kommt. Ergänzt werden sollte nach diesen aktuellen sportmedizinischen Empfehlungen das Ausdauertraining durch ein leichtes Schnellkrafttraining. Mit zunehmendem Alter fördern die beiden Trainingsarten auch die Alltagsbeweglichkeit und -kraft, z. B. für das Anziehen von Kompressionsstrümpfen, weniger Gefährdung bei einem ansonsten harmlosen Sturz und das Tragen von Gewichten wie eines Kastens Wasser.

Nicht einfach starten: Vorbereiten ist wichtig

Wer noch nie oder lange keinen Sport getrieben oder sich intensiver bewegt hat, sollte nicht einfach starten. Sinnvoll ist, sich vorher beim Arzt durchchecken zu lassen und auch eine möglicherweise notwendige Anpassung der Diabetestherapie zu besprechen. Durch ein Belastungs-EKG kann beim Hausarzt, Sportmediziner oder Kardiologen außerdem nach einer einfachen Formel die Trainingsherzfrequenz ermittelt werden. Bei Menschen mit Diabetes hat sich die Karvonen-Formel zum Abschätzen einer optimalen Herzfrequenz bewährt.

Zusammenfassung

Die Corona-Pandemie führt uns vor Augen, wie wichtig regelmäßige soziale Kontakte sind. Für Menschen mit Diabetes und/oder Übergewicht kommt ein erhöhtes Risiko durch zu wenig Bewegung bei meist erhöhter Kalorienaufnahme hinzu. Auch zu Hause in den eigenen vier Wänden kann man einiges tun, um Blutzuckerwerte und Gewicht stabil zu halten und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Jede Bewegung ist wichtig und besser als keine. Wer einen Hometrainer, ein Ergometer, eine Rudermaschine oder auch nur ein Trainings-Band hat, sollte das nutzen. Aber auch einfache Übungen wie Liegestütze und Herumlaufen können helfen. Noch mehr Spaß bringt Bewegung aber an der frischen Luft.


von Dr. med. Gerhard-W. Schmeisl

Avatar von gerhard-w-schmeisl

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (1) Seite 26-29

 

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Gefährliches Risiko: Blutzucker entgleist bei sehr hohen Werten

Unterzuckerungen als akute Komplikation sind vielen Menschen mit Diabetes vertraut. Aber auch bei sehr hohen Blutzuckerwerten kann nicht nur langfristig, sondern auch akut ein lebensbedrohliches Risiko entstehen. Dr. Schmeisl klärt daher auf über Ursachen, Formen und Lösungen für Werte, die entgleist sind.
Gefährliches Risiko: Blutzucker entgleist bei sehr hohen Werten | Foto: auremar – stock.adobe.com

5 Minuten

Lymphödem und Lipödem: Warum Beine anschwellen können

Bemerkt jemand dicker werdende Beine, stellt sich die Frage: Was ist die Ursache? Unter anderem das Lymphödem und das Lipödem sind hier zu beachten, denn die Therapien unterscheiden sich. Dr. Gerhard-W. Schmeisl gibt einen Überblick.
Lymphödem und Lipödem: Warum Beine anschwellen können | Foto: Tatiana - stock.adobe.com

6 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage

Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community

Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen

Community-Feed

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 3 Stunden

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

Verbände