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Kolumne | Zum guten Schluss: Warum ich meinen Beruf so liebe …
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Die Diabetologie ist ein Fach, das sehr viel zu tun hat mit Zuwendung und persönlichen Gesprächen, findet Dr. Hans Langer. Das ist mit ein Grund, wieso er seinen Beruf so sehr liebt.
Die Feiertage sind längst vorbei, und diesmal hatte ich Glück: Sehr zur Freude meiner Freundin Gabi konnte ich im Januar einige Tage freimachen– und wir waren in den Bergen zum Skilaufen. Natürlich schneite es des Öfteren, so dass ich am offenen Kamin entweder las oder über das Leben und die Welt nachdachte. Dabei kam mir die Frage, warum ich meinen Beruf im Allgemeinen und die Diabetologie im Besonderen so liebe? Die Antworten darauf fielen mir spontan ein:
Zum einen ist die Diabetologie ein Fach, das sehr viel mit menschlicher Zuwendung und persönlichen Gesprächen zu tun hat – was man zum Beispiel von der Pathologie und der Rechtsmedizin nicht gerade sagen kann. Zum anderen ist es die hohe Kunst, mit viel Erfahrung für jeden Patienten eine maßgeschneiderte Therapie zu finden.
Es wird nie langweilig
Dafür haben wir wahrlich jede Menge Möglichkeiten: Es gibt gute Medikamente, innovative Technologien wie die Insulinpumpen und gute Schulungsprogramme. Außerdem sind gute Diabetologen zumeist auch gute Generalisten, denn die Diabetologie greift in viele Fächer der Medizin ein. Man muss sich also ständig auf dem Laufenden halten und sich mit neuen Dingen beschäftigen. Das macht einfach Freude.
Schließlich ist die Diabetologie auch eine hocheffektive Medizin: Wenn man bedenkt, dass bei einem Typ-1-Diabetes ohne Behandlung die mittlere Überlebensdauer bei weniger als drei Jahren liegt, so kann man mit der modernen Diabetologie einem Betroffenen die Lebensqualität und die Lebensfreude zurückgeben, die er auch ohne den Diabetes gehabt hätte.
Und last but not least ist die Diabetologie Teamarbeit: Was wäre ich ohne meine Kollegen aus der Diabetesberatung, die Psychologen, die Schwestern und all die anderen in unserer Klinik? Selbst meinen Chef finde ich wichtig … allerdings nicht jeden Tag.
So gesehen, habe ich während des Urlaubs meine Diabetesklinik ein bisschen vermisst. Heute ist mein erster Arbeitstag, und der Stress des Klinikalltags hat mich wieder fest im Griff. Wenn es aber dieses Jahr zu arg wird, lehne ich mich zurück, denke an den Kamin während des Winterurlaubs in den Bergen und erinnere mich, dass ich meinen Beruf doch wirklich liebe.

von Dr. Hans Langer
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (2) Seite 74
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florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 6 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 14 Stunden
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 21 Stunden
Ich meinte Liberty



