Leitfaden gibt Tipps zum Schutz älterer Menschen

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© Sergey Nivens – AdobeStock
Leitfaden gibt Tipps zum Schutz älterer Menschen

In diesem Sommer erlebt Deutschland erneut starke Hitzeperioden. Um insbesondere ältere Menschen vor gesundheitlichem Schaden zu schützen, hat ein Expertenteam der Medizinischen Hochschule Hannover einen Leitfaden mit Tipps, u.a. für Pflegeheime, Arztpraxen und Angehörige erstellt.

Treten extreme Hitzeereignisse auf, leiden besonders ältere Menschen unter den hohen Temperaturen. zudem könne Hitze erhebliche gesundheitliche Schäden bei Seniorinnen und Senioren hervorrufen, erklärt Professor Dr. Nils Schneider, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Tipps für Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal, Angehörige…

Er hat gemeinsam mit einem geriatrisch-allgemeinmedizinischen Expertenteam den Leitfaden „Hilfe bei Hitze in Heimen“ erstellt mit Tipps für die Leitungen und das Pflegepersonal von Pflegeheimen, aber auch Hausärztinnen und Hausärzte sowie Angehörige von Heimbewohnerinnen und -bewohnen. Viele der praktischen Maßnahmen sind auch außerhalb von Heimen, beispielsweise bei der Betreuung älterer Menschen zu Hause, anwendbar.

Gefahr von Stürzen, Austrocknung und Kreislaufkollaps

Für ältere Mitbürger und Personen mit chronischen Vorerkrankungen besteht bei hohen Temperaturen die Gefahr von Stürzen, Austrocknung, Verwirrtheit und Kreislaufkollaps oder -stillstand. In dem Leitfaden „Hilfe bei Hitze in Heimen“ finden sich fachliche Hinweise zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken. Thematisiert werden unter anderem Hitzewarnstufen, Symptome einer Austrocknung und Flüssigkeitszufuhr und -kontrolle. Darüber hinaus erinnert der Leitfaden daran, was bei älteren Patientinnen und Patienten mit bestimmten Erkrankungen sowie bei der Gabe und Dosis von Medikamenten wie beispielsweise Diuretika, Antihypertensiva und Neuroleptika bedacht werden muss.

Medikamente: Dosisanpassung kann angezeigt sein

„Besonders gefährdet sind Menschen, die eine Vielzahl an Medikamenten einnehmen. Hier kann nach ärztlicher Rücksprache eine Reduktion der Dosis von bestimmten Medikamenten nützlich sein“, sagt Privatdozent Dr. Olaf Krause, Geriater im DIAKOVERE Henriettenstift und Leiter des interdisziplinären Expertenteams der MHH. Darin bekommen Angehörige Anregungen für Maßnahmen, mit denen sie ihre Lieben im Heim vor gesundheitlichen Schäden durch Hitzewellen schützen können.

Leitfaden „Hilfe bei Hitze in Heimen“

Quelle: Medizinische Hochschule Hannover (MHH) | Redaktion

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  • tako111 postete ein Update vor 4 Tagen, 4 Stunden

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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