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Menschen mit Diabetes können potenziell Organe spenden
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Auch Menschen mit Diabetes können Organe, Gewebe und Blut spenden, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Welche Einschränkungen und Bedingungen es je nach Diabetestyp und Stoffwechseleinstellung diesbezüglich gibt, erklärt die Organisation diabetesDE.
Mitte Januar hat die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten den Gesetzesentwurf zur Einführung der doppelten Widerspruchslösung in der Organspende abgelehnt. Die intensiven Debatten dazu haben die Auseinandersetzung mit dem Thema wieder stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt. Denn Spenderorgane sind rar:
Weltweit werden jährlich mehr als 100.000 Organtransplantation durchgeführt. In Deutschland waren es laut Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) im vergangenen Jahr 3.192. Bundesweit haben 932 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe für eine Transplantation gespendet. Derzeit warten etwa 9.500 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan, die meisten davon benötigen eine Spenderniere.
Wichtig: Diabetes muss im Organspendeausweis angeben werden
Und wie sieht es mit der Organspende bei einer chronischen Stoffwechselerkrankung aus? „Prinzipiell schließen nur wenige Erkrankungen eine Organ- und Gewebespende grundsätzlich aus“, sagt Professor Dr. med. Thomas Haak, Vorstandsmitglied von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Chefarzt am Diabetes Zentrum Mergentheim und Chefredakteur des Diabetes-Journals. Das gelte zum Beispiel bei einer akuten Krebserkrankung oder bei positiv auf HIV getesteten Personen.
Bei allen anderen Erkrankungen, darunter auch Typ-1- oder Typ-2-Diabetes, entscheiden Ärzte individuell anhand des Zustands der Organe über ihre Eignung. „Sind diese gesund und funktionsfähig, kommen auch Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes als Spender infrage“, erklärt Professor Haak.
Darüber hinaus gebe es auch keine feste Altersgrenze für Organ- und Gewebespenden. Entscheiden sich Menschen mit Diabetes für einen Organspendeausweis, sollten sie ihre Stoffwechselerkrankung auf dem Dokument unter „Platz für Anmerkungen/Besondere Hinweise“ angeben.
Die Organe eines Menschen dürfen nur entnommen werden, wenn die betreffende Person hirntot ist, ein Organspendeausweis vorliegt oder die Zustimmung in einer Patientenverfügung festgehalten wurde. Existiert beides nicht, können die Angehörigen eine Entscheidung im Sinne des Verstorbenen für oder gegen eine Spende treffen.
Einschränkungen für Blutspende, Stammzellenspende ist ausgeschlossen
Blut hingegen können zumindest insulinbehandelte Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes nicht spenden. Wer an Typ-2-Diabetes erkrankt ist, jedoch keine Insulintherapie benötigt und eine stabile Stoffwechsellage aufweist, kann grundsätzlich Blut spenden. Von einer Stammzellspende sind Menschen mit Diabetes unabhängig von ihrem Typ und der Therapie wegen erhöhter Risiken für Spender und Empfänger generell ausgeschlossen.
Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes können durch eine fortgeschrittene Folgeerkrankung auch selbst damit konfrontiert werden, ein Spenderorgan zu benötigen. „Das gilt besonders für Betroffene mit chronischem Nierenversagen aufgrund einer Nephropathie“, sagt Professor Haak. Steht zum jeweiligen Zeitpunkt kein Spenderorgan eines Verstorbenen zur Verfügung, gibt es auch die Möglichkeit, über einen Lebendspender eine neue Niere zu erhalten.
Diese Option ist in Deutschland jedoch an strenge Voraussetzungen geknüpft: Lebendspender müssen medizinisch geeignet, volljährig und einwilligungsfähig sein und freiwillig ihr Einverständnis zur Entnahme geben. Die Lebendspende ist außerdem nur an Verwandte ersten und zweiten Grades, Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Verlobte oder andere Personen, die dem Spender in besonderer persönlicher Verbundenheit nahestehen, erlaubt.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion
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uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





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