Millionenspende für die Erforschung des Typ-1-Diabetes

2 Minuten

© Steve Morgan Foundation
Millionenspende für die Erforschung des Typ-1-Diabetes

Die JDRF, eine Organsiation, die Forschungsprojekte zur Heilung, Behandlung und Prävention des Typ-1-Diabetes fördert, hat von der Stiftung des britischen Multimillionärs Steve Morgan eine der höchsten Einzelspenden seiner Geschichte erhalten.

Über seine Stiftung hat der britische Bauunternehmer und Philanthrop Steve Morgan der JDRF 3 Mio. britische Pfund (ca. 3,35 Mio. Euro) gespendet. Das Geld soll laut der gemeinnützigen Organisation in die Erforschung von Smart-Insulin, der Immuntherapie sowie der Closed-Loop-Technologie fließen.

Morgans Stiefsohn Hugo ist 2017 im Alter von 7 Jahren an Typ-1-Diabetes erkrankt. „Meine Frau Sally und ich haben aus erster Hand erfahren, welche gewaltige Auswirkung eine Typ-1-Diabetes-Diagnose für eine Familie haben kann“, wird der Unternehmer auf der Website seiner Stiftung zitiert. Von der Anfangsphase, als Hugo erste Symptome zeigte, über die Diagnose bis hin zum Zurechtfinden, wie die Familie Hugos chronische Erkrankung managen kann, sei ihr Leben auf den Kopf gestellt worden.

Hugo und Sally Morgan – Steve Morgan im Hintergrund.

Die Erkrankung eines Tages endgültig zu besiegen

„Wir sind in der glücklichen Lage, etwas bewegen zu können und wir hoffen, dass diese Spende ein entscheidender Schritt für die Forschungsarbeit sein wird, von der wir glauben, dass sie lebensverändernd sein wird für all die ,Hugos’ dieser Welt. Wir unterstützen uneingeschränkt die Ambitionen der JDRF, das Leben der Menschen mit Typ-1-Diabetes zu verbessern und die Erkrankung eines Tages endgültig zu besiegen“, so Morgan weiter weiter.

„Diese Millionen-Spende der Steve Morgan Foundation ist eine unglaubliche Geldsumme und ein entscheidender Beitrag für unsere Bemühungen, den Typ-1-Diabetes zu bekämpfen.“ sagte Karen Addington, Vorsitzende der JDRF im Vereinigten Königreich. Jeder in der gemeinnützigen Organisation sei der Familie Morgan extrem dankbar für das Interesse sowie die Unterstützung ihrer Arbeit und man freue sich auf eine lange, produktive und kongeniale Zusammenarbeit mit der Stiftung.


von Redaktion/gh
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Maßnahmen der Bundesregierung: 66 Einsparvorschläge – was bedeutet das für Menschen mit Diabetes?
Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte „FinanzKommission Gesundheit“ (FKG) hat am 30. März 2026 ihren Bericht vorgelegt. Darin werden 66 Einsparvorschläge eingebracht, um die Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab 2027 zu stabilisieren. Was dies für Menschen mit Diabetes bedeuten könnte, erläutert die organisierte Selbsthilfe in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Maßnahmen der Bundesregierung: 66 Einsparvorschläge – was bedeutet das für Menschen mit Diabetes? | Foto: highwaystarz – stock.adobe.com

3 Minuten

20. Hecker-Symposium: Chancen und Herausforderungen der Früherkennung des Typ-1-Diabetes
Früherkennung, neue Therapien und moderne Technologie – die Versorgung von Menschen mit Typ-1-Diabetes ist im Wandel. Beim 20. Hecker-Symposium in Stuttgart diskutierten Fachleute, Selbsthilfe und Betroffene über Chancen und Herausforderungen.
20. Hecker-Symposium: Chancen und Herausforderungen der Früherkennung des Typ-1-Diabetes | Foto: Johanna Weekes

3 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

Verbände