Nasenbluten

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Nasenbluten

Das unternimmt der Ersthelfer

Zunächst ist es wichtig, dass das Blut nicht nach hinten über den Rachen in den Magen läuft und zu einem späteren Erbrechen führt. Daher wird der Kopf nach vorne geneigt. Mit Daumen und Zeigefinger drückt die Mutter die beiden Nasenflügel im vorderen Bereich am Übergang zum knöchernen Nasenteil zusammen und stoppt so die Blutung. Und wer kennt das nicht: Als altes Hausmittel kühlt sie den Nacken von Torben mit einer kühlen Getränkedose. Da die Blutung nicht aufhören will, ruft sie den Rettungsdienst.

Das macht der Rettungsdienst

Etwa 10 Minuten nach der Alarmierung trifft der Rettungswagen am Haus von Familie K. ein. Das Rettungsdienst-Team lässt sich von Torbens Mutter kurz die Situation schildern. Vor allem um sicherzugehen, dass nicht doch noch eine Verletzung vorliegt, untersucht der Rettungsassistent den jungen Patienten.

Da plötzliches Nasenbluten auch immer ein Indiz für einen erhöhten Blutdruck (Hypertonie) sein kann, der besonders bei Kindern dramatisch sein kann, werden auch Torbens Puls- und Blutdruckwerte gemessen – und der Blutdruck in der Folge auch weiter überwacht. Bei einer anhaltenden, starken Blutung besteht nämlich auch immer die Gefahr, dass der Blutdruck plötzlich absinkt. Doch Torbens Kreislaufwerte sind durchgehend stabil, und somit wird der 10-Jährige für den Transport in die nächste Klinik (mit einer Hals-Nasen-Ohren-Abteilung) vorbereitet.

Wichtig ist es, dass alle Beteiligten so weit wie möglich Ruhe bewahren: Um weder Torben noch die Eltern unnötig zu beunruhigen, kann die Mutter ihn im Rettungswagen begleiten. Während der Fahrt im Rettungswagen werden die Nasenflügel weiterhin zusammengedrückt und immer wieder wird kontrolliert, dass Torben kein Blut in den Magen bekommt.

Das passiert in der Klinik

Im städtischen Krankenhaus wird Torben in der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung vorgestellt. Bei der Untersuchung der Nase fällt auf, dass ein kleines Blutgefäß gerissen ist und es dadurch zu einer Sickerblutung gekommen ist. Diese Blutung wird mit Hilfe eines speziellen Instrumentes verödet. Danach steht die Blutung sofort.

Nachdem noch einmal das Blutbild kontrolliert wurde, um einen Blutmangel (Anämie) durch die starke Blutung auszuschließen, kann Torben das Krankenhaus mit seiner Mutter wieder verlassen. Die Nasenschleimhäute sollten für die nächsten Tage mit einer Wund- und Heilsalbe gepflegt werden.

Die wichtigsten Maßnahmen

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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