- Behandlung
Nasenbluten
2 Minuten

Das unternimmt der Ersthelfer
Zunächst ist es wichtig, dass das Blut nicht nach hinten über den Rachen in den Magen läuft und zu einem späteren Erbrechen führt. Daher wird der Kopf nach vorne geneigt. Mit Daumen und Zeigefinger drückt die Mutter die beiden Nasenflügel im vorderen Bereich am Übergang zum knöchernen Nasenteil zusammen und stoppt so die Blutung. Und wer kennt das nicht: Als altes Hausmittel kühlt sie den Nacken von Torben mit einer kühlen Getränkedose. Da die Blutung nicht aufhören will, ruft sie den Rettungsdienst.
Das macht der Rettungsdienst
Etwa 10 Minuten nach der Alarmierung trifft der Rettungswagen am Haus von Familie K. ein. Das Rettungsdienst-Team lässt sich von Torbens Mutter kurz die Situation schildern. Vor allem um sicherzugehen, dass nicht doch noch eine Verletzung vorliegt, untersucht der Rettungsassistent den jungen Patienten.
Da plötzliches Nasenbluten auch immer ein Indiz für einen erhöhten Blutdruck (Hypertonie) sein kann, der besonders bei Kindern dramatisch sein kann, werden auch Torbens Puls- und Blutdruckwerte gemessen – und der Blutdruck in der Folge auch weiter überwacht. Bei einer anhaltenden, starken Blutung besteht nämlich auch immer die Gefahr, dass der Blutdruck plötzlich absinkt. Doch Torbens Kreislaufwerte sind durchgehend stabil, und somit wird der 10-Jährige für den Transport in die nächste Klinik (mit einer Hals-Nasen-Ohren-Abteilung) vorbereitet.
Wichtig ist es, dass alle Beteiligten so weit wie möglich Ruhe bewahren: Um weder Torben noch die Eltern unnötig zu beunruhigen, kann die Mutter ihn im Rettungswagen begleiten. Während der Fahrt im Rettungswagen werden die Nasenflügel weiterhin zusammengedrückt und immer wieder wird kontrolliert, dass Torben kein Blut in den Magen bekommt.
Das passiert in der Klinik
Im städtischen Krankenhaus wird Torben in der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung vorgestellt. Bei der Untersuchung der Nase fällt auf, dass ein kleines Blutgefäß gerissen ist und es dadurch zu einer Sickerblutung gekommen ist. Diese Blutung wird mit Hilfe eines speziellen Instrumentes verödet. Danach steht die Blutung sofort.
Nachdem noch einmal das Blutbild kontrolliert wurde, um einen Blutmangel (Anämie) durch die starke Blutung auszuschließen, kann Torben das Krankenhaus mit seiner Mutter wieder verlassen. Die Nasenschleimhäute sollten für die nächsten Tage mit einer Wund- und Heilsalbe gepflegt werden.
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag, 20 Stunden
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Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße