Neu: Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache

< 1 minute

© © ArchMen - Fotolia.com
Neu: Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache

Normale Gesundheitsinformationen – selbst wenn sie gut gemacht sind – sind für manche Menschen zu lang oder zu schwierig. Deshalb veröffentlicht das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) jetzt auch Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache. Neu erschienen sind Gesundheitsinformationen zu den Themen Diabetes Typ 2, Hautkrebs und Arztbesuch.

Wie kann ich mich vor Hautkrebs schützen? Was hilft bei Diabetes? Wie kann ich mich auf einen Arztbesuch vorbereiten? Antworten auf diese Fragen geben drei neue Gesundheitsinformationen. Das Besondere daran ist, dass diese nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern in Leichter Sprache geschrieben sind. Das kommt vielen Menschen zu Gute, zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, mit eingeschränkter Lesekompetenz oder geringen Deutschkenntnissen.

Die neuen sehr verständlichen Gesundheitsinformationen stehen für jeden kostenfrei zum Download und Ausdrucken zur Verfügung:

Die Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache haben Special Olympics Deutschland (SOD) und das ÄZQ gemeinsam entwickelt und herausgegeben.

Das ÄZQ bringt seine Erfahrungen in der Erstellung evidenzbasierter und verständlicher Gesundheitsinformationen ein. Seine Kurzinformationen für Patienten zur Vorbeugung von Hautkrebs und Diabetes sowie die Checkliste „Woran erkennt man eine gute Arztpraxis?“ waren Ausgangspunkt für die Texte in Leichter Sprache. Diese und weitere Materialien können heruntergeladen werden unter: www.patienten-information.de.

Special Olympics Deutschland (SOD) ist die deutsche Organisation der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Der SOD Bereich Gesundheit erstellt mit seiner Expertise gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit in den Jahren 2019 – 2021 ein neues, barrierefreies Internet-Portal mit Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache: www.gesundheit-leicht-verstehen.de.


Quelle: Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Künstliche Intelligenz in der Diabetes-Behandlung: Was Algorithmen heute schon leisten
Ob Früherkennung von Netzhautschäden, Unterstützung bei der Insulindosierung oder Vorhersage von Unterzuckerungen: Künstliche Intelligenz spielt in der Diabetes-Behandlung eine zunehmend wichtige Rolle.
Künstliche Intelligenz in der Diabetes-Behandlung: Was Algorithmen heute schon leisten | Foto: sirichai – stock.adobe.com

2 Minuten

Fachverbände vermissen in geplantem Digital-Gesetz für den Gesundheitsbereich Regelungen fürs digitale DMP
Ein neues Digital-Gesetz soll für den Gesundheitsbereich ein datengestütztes Ökosystem ermöglichen. DDG und BVND begrüßen die angestrebte digitale Transformation. Sie vermissen allerdings Regelungen für das digitale Disease-Management-Programm (DMP) und wünschen sich Nachbesserungen.
Medizinische Fachkraft in Schutzkleidung hält ein Tablet; darüber sind digitale Darstellungen von Organen, Blut- und DNA-Tests sowie weiteren Gesundheitsdaten eingeblendet.

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße