- Behandlung
Neuartiges Fortbildungkonzept für DiabetesberaterInnen
2 Minuten
Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede – die Schulung von Diabetes-Patienten aus anderen Kulturkreisen ist oft eine Herausforderung. Gemeinsam mit Experten hat die Berlin-Chemie AG ein einzigartiges Fortbildungskonzept für DiabetesberaterInnen entwickelt: Unter dem Motto [Ein]Leben – Diabetes kultursensibel behandeln werden praxisnahe Lösungsansätze erarbeitet, die helfen, kulturbedingte Therapiehürden bei Patienten mit Migrationshintergrund abzubauen.
Vielen Menschen mit Diabetes und Migrationshintergrund fällt es schwer, sich mit ihrer Erkrankung in einem fremden Land wie Deutschland einzuleben. Diese „EinLeben-Perspektive“ war die Grundidee für die Konzeption des einzigartigen Fortbildungskonzeptes [Ein]Leben – Diabetes kultursensibel behandeln. Die von der Berlin-Chemie AG zusammen mit Experten entwickelte Fortbildung soll Diabetesteams bei der täglichen Arbeit mit Diabetespatienten aus fremden Kulturkreisen unterstützen.
Diabetesprävalenz steigt auch bei Migranten
Diabetes ist ein wachsendes Problem: Allein in Deutschland leben derzeit sechs Millionen Menschen mit Diabetes, 600.000 von ihnen haben einen Migrationshintergrund [1]. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Betroffenen weiter zunehmen wird, weil auch die Migranten, die bei uns leben, älter werden und somit auch häufiger an Diabetes erkranken.
Viele dieser Patienten benötigen eine Therapie und müssen lernen, mit ihrer Erkrankung zu leben und umzugehen. Doch Sprachbarrieren, Informationslücken sowie kulturelle Unterschiede im Gesundheits- und Krankheitsverständnis können dabei zum Problem werden und stellen ein Hindernis auf dem Weg zu einer adäquaten Versorgung dar.
Das EinLeben-Konzept: informativ, interaktiv, praxisrelevant
[Ein]Leben gibt einen Einblick in das Leben von Diabetespatienten aus fremden Kulturkreisen: Informative Vorträge vermitteln neue Sichtweisen. In interaktiven Workshops entwickeln die Teilnehmer in Kleingruppen gemeinsam mit Experten individuelle Kommunikations- und Behandlungsstrategien. Ziel von [Ein]Leben ist, den Diabetesteams neue Erkenntnisse zum fachlichen und kommunikativen Umgang mit Patienten aus anderen Kulturkreisen zu vermitteln und dabei auch individuelle Problemstellungen aufzugreifen.
Dabei steht die Beantwortung praxisrelevanter Fragen im Vordergrund, zum Beispiel: Wie kann die medikamentöse Therapie kultursensibel ausgestaltet werden? Welche Lebensstilanpassungen sind machbar? Welche Therapieanpassung ist im Ramadan notwendig und welche Besonderheiten gilt es zu beachten? Wie können die sprachlichen Barrieren überwunden werden und kann eine Schulung ohne Worte funktionieren?
Das Fortbildungskonzept [Ein]Leben der Berlin-Chemie AG ermöglicht den Teilnehmern neue Perspektiven und wertvolle Tipps für einen erfolgreichen Umgang mit Menschen aus fremden Kulturkreisen im Praxisalltag. Die regionalen Veranstaltungen finden deutschlandweit statt und sind vom VDBD mit Fortbildungspunkten zertifiziert. Interessierte Praxen wenden sich an den Außendienst der Berlin-Chemie AG.
Quelle: Presseinformation der Berlin-Chemie AG
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 2 Wochen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….