- Behandlung
Neue Patientenleitlinie: wissenschaftlich fundiert abnehmen
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Die „Patientenleitlinie zur Diagnose und Behandlung der Adipositas“ bündelt seriöse und wissenschaftlich fundierte Informationen zu möglichen Therapien von schwerem Übergewicht. Die Leitlinie wurde gemeinsam von der SRH Hochschule für Gesundheit und der Deutschen Adipositas-Gesellschaft erarbeitet.
In Deutschland ist über die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig, fast ein Viertel sogar krankhaft mit einem Body Mass Index (BMI) von mehr als 30 kg/m². Informationen und Empfehlungen zur Reduktion von starkem Übergewicht (Adipositas) liegen in den verschiedenen Medien in einer unüberschaubaren Vielzahl vor. Welche Empfehlungen dabei seriös und wissenschaftlich begründet sind, ist für Laien kaum abzuschätzen. Die neue Patientenleitlinie als verständliche Übersetzung der wissenschaftlichen Empfehlungen will hier Abhilfe schaffen.
Bessere Versorgung von Menschen mit Adipositas
Die Patienteninformation, die sich neben den Betroffenen unter anderem an Angehörige, Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater, medizinische Fachkreise oder andere Interessierte richtet, erklärt allgemeinverständlich, wie Adipositas entsteht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Sie enthält Informationen zu verschiedenen Gewichtsreduktionsprogrammen und Medikamenten sowie eine Checkliste, um die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Gesundheits-Apps einzuschätzen.
Die Leitlinie legt Qualitätskriterien für ambulante Therapieprogramme fest und hilft dabei, die Seriosität von Broschüren und Informationen einzuschätzen. Daneben enthält sie zahlreiche praktische Tipps zur Selbsthilfe und weist auf geprüfte weiterführende Informationen, wie beispielsweise Selbsthilfegruppen hin.
Mit Hilfe der neuen Patientenleitlinie könnten sich Betroffene mit Ärzten auf Augenhöhe begegnen und vor einer Maßnahme zur Gewichtsreduktion besser einschätzen, was auf sie zukommt, so die Experten der beteiligten Fachdisziplinen.
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thomas55 postete ein Update vor 4 Tagen, 4 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Tagen, 21 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 5 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße