- Behandlung
Neuer Patientenleitfaden
2 Minuten
Jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet an Bluthochdruck. Nach Schätzungen ließen sich 50 Prozent der Schlaganfälle und Herzinfarkte durch eine rechtzeitige Behandlung verhindern. Die Deutsche Hochdruckliga hat daher den „Patientenleitfaden Bluthochdruck“ veröffentlicht. Die Broschüre bietet Betroffenen und Interessierten Informationen über Möglichkeiten der Erkennung, potentielle Ursachen und Behandlungswege.
Die richtigen Fragen stellen und Behandlungsentscheidung gemeinsam treffen
Der Patientenleitfaden orientiert sich an den aktuell gültigen wissenschaftlichen Leitlinien „Leitlinien zur Behandlung der arteriellen Hypertonie 2013“. Diese sind eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe für Ärzte zur Behandlung von Bluthochdruck und wurden von einer Expertengruppe im Auftrag der Deutschen Hochdruckliga und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie erstellt. Der Patientenleitfaden übersetzt die wesentlichen Inhalte dieser Handlungsempfehlungen, die das aktuelle medizinische Wissen bündeln, für die Patienten. „Wir möchten den Patienten damit das notwendige Wissen an die Hand geben, um im Gespräch mit dem Arzt die richtigen Fragen stellen zu können“, erläutert Professor Dr. Bernhard Krämer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga.
Bei Bluthochdruck hänge der Behandlungserfolg wesentlich von der Adhärenz ab, also von der Einhaltung der Therapieziele. Die Therapietreue sei wesentlich höher, wenn Arzt und Patient die Behandlungsentscheidung gemeinsam getroffen haben. „Hier soll der Patientenleitfaden aufklären, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, und Betroffene darin unterstützen, gemeinsam mit ihrem Arzt zu entscheiden.“
36 Seiten Informationen und Tipps
Die 36 Seiten umfassende Broschüre erläutert, was Bluthochdruck ist und wie man ihn erkennt. „Das Gefährliche ist, dass Betroffene den Bluthochdruck lange Zeit gar nicht spüren“, erklärt der Experte. „Unbemerkt hinterlässt er aber dauerhafte Schäden an vielen lebenswichtigen Organen.“ Mittels Blutdruckmessung könne man ihn aber zuverlässig ausschließen oder erkennen. Hier gibt der Patientenleitfaden wichtige Tipps zur richtigen Blutdruckselbstmessung. Zudem bietet er auch einen Test an, über den man online oder analog sein eigenes Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken, einschätzen kann.
Wer hier ein Risiko für sich feststellt oder bereits betroffen ist, der erfährt im Patientenleitfaden, welche Lebensstiländerungen seine Gesundheit positiv beeinflussen können. So wird unter anderem erläutert, welche körperlichen Aktivitäten für wen geeignet sind oder worauf es bei der Ernährung ankommt. „Mit am Wichtigsten für die Behandlung eines Bluthochdrucks ist die Umstellung der Lebensweise“, betont Professor Krämer, Direktor der V. Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Mannheim. „Dazu zählen regelmäßige Bewegung, die richtige Ernährung, ein normales Gewicht sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Trotzdem kann eine begleitende medikamentöse Therapie nötig sein.“ Auch hier informiert die Broschüre ausführlich über den derzeitigen Standard der Arzneimitteltherapie gemäß den wissenschaftlichen Leitlinien, beispielsweise über gängige Kombinationen von Antihypertensiva.
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Hochdruckliga (DHL)
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stephanie-haack postete ein Update vor 5 Tagen, 14 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 5 Tagen, 16 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 5 Tagen, 14 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

