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Neues von der Impfung gegen Typ-1-Diabetes
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Bei Menschen mit Typ-1-Diabetes attackiert das Immunsystem die eigenen Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Forschende aus dem vereinigten Königreich haben nun versucht, die irrläufigen Abwehrkräfte umzuerziehen.
Bei Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der der Körper die eigenen Insulin produzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse angreift. In der Folge gerät der Blutzucker außer Kontrolle. Ein aktueller Ansatz der Forschung ist eine Impfung gegen Typ-1-Diabetes: ähnlich wie bei einer Hyposensibilisierung bei Allergien, soll der Körper an das Insulin und damit die Inselzellen gewöhnt werden.
Injektion einer Insulinvorstufe über ein halbes Jahr
In Fachmagazin Science Translational Medicine haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Cardiff und London nun neue Ergebnisse zum Thema Impfung gegen Diabetes vorgestellt. Die Forschergruppe hatte im Rahmen einer Phase-1b-Studie mit dem Namen MonoPepT1De neunzehn neu diagnostizierten Typ-1-Patientinnen und Patienten ein halbes Jahr lang alle zwei oder vier Wochen eine Insulinvorstufe (Präinsulin-Peptid) unter die Haut gespritzt.
So sollte sich der Körper an das Insulin gewöhnen und das fehlgeleitete Immunsystem überlistet werden. Zum Vergleich erhielten acht weitere Patienten ein Scheinmedikament (Placebo). Die Forscher beobachteten beide Gruppen über zwölf Monate hinweg und verglichen die Ergebnisse.
Spritze hielt Insulinbedarf konstant
Während der Insulinbedarf in der Kontrollgruppe um rund 50 Prozent anstieg, blieb der Insulinbedarf in der Gruppe der geimpften Patienten stabil – unabhängig davon, ob die Impfung alle zwei oder vier Wochen stattgefunden hatte. Zudem zeigten immunologische Marker im Blut der behandelten Probanden an, dass die Zerstörung der Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse womöglich verlangsamt werden konnte.
Allerdings sprachen nicht alle Probanden auf die Therapie an. Einer der Gründe hierfür könnte sein, dass das Immunsystem nicht nur auf das geimpfte Peptid, sondern noch weitere Proteine der Bauchspeicheldrüse reagiert.
Wohl noch nicht der entscheidende Schritt
Den Forschern war es nach eigenen Angaben also gelungen, zumindest bei einem Teil der Patienten das Immunsystem umzuerziehen und die verbleibenden Inselzellen zu schützen. Darüber hinaus zeige die Studie, dass die Methode wirkt und sicher ist, so die Autoren. Allerdings seien zum Zeitpunkt der Diagnose typischerweise bereits große Teile der Inselzellen zerstört, wie sie zu bedenken geben.
Trotz geringer Fallzahlen und einem relativ kurzen Beobachtungszeitraum macht die Studie Hoffnung, ist aber vermutlich noch nicht der entscheidende Schritt. Ein belgisches Pharmaunternehmen hat sich bereits die Rechte an dieser und einer weiteren ähnlichen Technologie gesichert.
Quelle: Diabetesinformationsdienst München
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 1 Stunde
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 6 Tagen, 17 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….