- Behandlung
Nieren regelmäßig kontrollieren lassen um Schäden vorzubeugen
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Nierenkrankheiten sind bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes eine häufig vorkommende Komplikation. Menschen mit Diabetes sollten deshalb auf ihren Lebensstil zu achten und regelmäßig Früherkennungsuntersuchungen wahrnehmen.
Nierenkrankheiten sind bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes eine häufig vorkommende Komplikation. Etwa 42 Prozent der in Deutschland betreuten Menschen mit Typ-2-Diabetes haben einen Nierenschaden.
Das Nierenversagen als Folge einer diabetischen Nephropathie zählt zu den häufigsten Ursachen für die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie. Circa 40 Prozent der damit behandelten Patienten leiden daran. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltnierentags am 8. März 2018 hin.
Nierenerkrankung bei Diabetes bleibt häufig lange Zeit unbemerkt
Die Nieren filtern das Blut und produzieren Urin, mit dem sie Abfallprodukte aus dem Körper transportieren. Ohne funktionstüchtige Nieren sammeln sich diese Abfallprodukte im Blut an und verursachen eine Vergiftung.
„Bei einer diabetischen Nephropathie kommt es durch hohen Zuckergehalt im Blut und hohen Blutdruck zu einer Schädigung der feinen Blutgefäße in den Nieren“, sagt Professor Dr. med. Thomas Haak, Vorstandsmitglied von diabetesDE, Chefarzt des Diabetes Zentrums Mergentheim und Chefredakteur des Diabetes-Journals. Die Leistung der Niere nimmt ab, Blutdruck und Blutfette steigen an. Eine solche Nierenerkrankung verläuft lange Zeit unbemerkt, da sie zunächst keine Beschwerden verursacht.
Früherkennungsuntersuchungen und Selbstkontrolle sind wichtig
„Um mögliche Nierenfunktionseinschränkungen frühzeitig zu erkennen, sollten Menschen mit Diabetes mindestens einmal jährlich ihren Urin auf seinen Albumingehalt hin untersuchen lassen und neben der Blutzuckereinstellung auch auf ihre Blutdruck- und Blutfettwerte achten“, rät Professor Haak.
Dazu gehört auch, den Blutdruck regelmäßig selbst zu messen und die Werte mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Bei Verdacht auf einen Bluthochdruck ordnet dieser eine 24-Stunden-Messung an. „Bei bislang ansonsten gesunden Menschen mit Diabetes gilt als allgemeiner Richtwert ein Blutdruck unter 140/90 mmHg“, erklärt Professor Haak.
Auf gute Stoffwechseleinstellung und Ernährung achten
Treten Nierenschäden auf, muss ein Nephrologe frühzeitig in die Behandlung eingebunden werden, um eine Nierenersatztherapie zu verhindern oder hinauszuzögern. Professor Haak betont: „Menschen mit Diabetes können einiges tun, um einem Nierenschaden vorzubeugen, indem sie auf eine gute Stoffwechseleinstellung und Ernährung achten, etwaiges Übergewicht abbauen und mit dem Rauchen aufhören.“
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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lena-schmidt postete ein Update vor 3 Tagen, 4 Stunden
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße