- Aus der Community
Nix wie weg?! – Urlaub mit & vom Diabetes
3 Minuten

Na, steht bei Euch auch der Urlaub vor der Tür? Oder seid Ihr schon mittendrin? Wohin soll’s gehen: Balkonien? Oder nach “Ganzweitweg”? Ich gehöre zu den Glücklichen, die den Urlaub noch vor sich haben, das Ziel ist so mittelweit von meinem Zuhause entfernt. Bin gespannt, wie ich die Alpen vertragen werde, ich habe da nämlich noch so ein Kindheitstrauma … Vermutlich geht es mir außerdem wie vielen: Ich hasse es, zu packen, und schiebe es lange wie möglich auf. Die Folge sind natürlich Panik und Hektik kurz vor der Abfahrt.
Jede Reise ist ein Abenteuer
Aber egal, ob Ihr wegfahrt oder es Euch zu Hause nett macht, Ihr wisst ja: Der Diabetes ist immer mit dabei, und manchmal braucht es ein bisschen Vorbereitung, um sich mit diesem verdammt treuen Begleiter im Gepäck auf den Weg zu machen. Und es gibt noch mehr zu bedenken: Wie reagieren Pumpe, CGM und FGM auf Wasser und Hitze? Das muss man auch wissen, wenn man am Badesee um die Ecke Urlaub macht.
Wichtig auch: Wie viele Diabetes-Utensilien müssen mit, um sicher damit auskommen zu können? Ich vermute mal, für Leute, die ebenfalls nicht gerne packen, ist das ein sehr lästiger Teil der Urlaubsvorbereitung. Außerdem: Um wie viel muss die Insulindosis verändert werden, wenn man sich viel mehr (oder viel weniger 😉 ) bewegt als sonst?
Um all das und natürlich um schöne, abenteuerliche, magische, bildende Reisen nach Nah und Fern soll es im Juli gehen. Kommt mit auf die Reise; es wird bestimmt spannend!
Urlaub vom Diabetes?
Das wünschen sich viele, ist ja klar … Einfach mal nicht an die Werte und die Pumpe und das Insulin und das Blutzuckermessgerät und die Kohlenhydrate denken müssen! Ist das denn möglich? Darauf gibt’s morgen im ersten Beitrag zum Monatsthema “Urlaub mit & vom Diabetes” Antworten und Einsichten. Und zwar von der wunderbaren Tine!
Hosts im Juli sind:

Caros Diabetes-Geschichte begann im Frühling 2011. Mit ihrer Mutter wettete sie beim ersten Blutzuckermessen um die Höhe des Wertes und gewann mit 270 mg/dl (15,0 mmol/l) gegenüber 500 mg/dl (27,8 mmol/l) und einem tatsächlichen Wert von 272 mg/dl (15,1 mmol/l).
Seit 2014 ist sie mit Janis, Autor der #BSLounge und Typ-1-Diabetiker, zusammen. Beide lieben das Reisen, das Kochen und das Sammeln von Erfahrungen. Sie bloggen gemeinsam unter www.zuckerleben.de. Übrigens: Gleich nach dem Abi ging es für Caro mit Rucksack und Diabetes nach Irland.

Annika ist seit 2008 im Besitz einer Diabetes-Sau. Nach 6-jähriger Ignoranz und mehreren Krankenhausaufenthalten entschieden die beiden sich für eine Paar-Therapie. Heute sind sie ein gutes Team, mit Höhen und Tiefen, aber so ist das nun mal in einer Beziehung.
Von ihrer Familie bekommt Annika Unterstützung. Am Anfang war sie in einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes, die 90 km entfernt von der Heimatstadt Itzehoe (Schleswig-Holstein) lag. Mittlerweile wohnt Annika mit ihrer Sau wieder zuhause bei den Eltern und ihrem kleinen Bruder.
Annika bloggt auf „Die Welt-mit Diabetes“. Zur Festivalzeit ist sie oft unterwegs – zum Beispiel beim Wacken Open Air.
Eine schöne Urlaubszeit, egal ob zu Hause oder fern der Heimat wünscht Euch
Eure Nicole
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße