Novo Nordisk stellt Diabetes-Forschungsprojekte vor

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© vfa
Novo Nordisk stellt Diabetes-Forschungsprojekte vor

Unter dem Titel „Forschung ist die beste Medizin“ hat der Verband forschender Arzneimittelunternehmen (vfa) seine Botschafter-Kampagne 2019 gestartet. Beteiligt hat sich auch der Diabetes-Spezialist Novo Nordisk und gibt Einblicke in seine Forschungsansätze für die Diabetesbehandlung der Zukunft.

Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) ist eine Interessenvertretung von 45 Pharmaunternehmen in Deutschland. Im Rahmen der vfa-Kampagne „Forschung ist die beste Medizin“ wurden acht Botschafterinnen und Botschafter dazu eingeladen, hinter die Kulissen der Pharmaforschung zu blicken und einen Tag lang einer Forscherin oder einem Forscher bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Für diese Kampagne hat auch das Unternehmen Novo Nordisk seine Forschungstüren geöffnet: Der bekannte Moderator und Wissens-Youtuber Christoph Krachten (Youtube-Channel:
Clixoom Science & Fiction
) stattete dem Hauptsitz in Kopenhagen einen Besuch ab und sprach mit Dr. Marcus Schindler, Head of Global Drug Discovery bei Novo Nordisk, über dessen Arbeit (siehe folgendes Video).

Insulin schlucken statt spritzen

Eines der Projekte, das Krachten in seinem Beitrag vorstellt, ist eine Mikro-Kapsel namens SOMA (self-orienting millimeter-scale applicator). Sie hat etwa die Größe einer Heidelbeere und soll die orale Gabe von großen Molekülen, wie zum Beispiel Insulin, ermöglichen (wir berichteten).

Die Kapsel wurde in Zusammenarbeit mit dem Brigham and Women’s Hospital, der Harvard Medical School und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt und im Tierversuch bereits positiv getestet. „Wir hoffen, dass wir vielleicht schon in zehn Jahren Patienten eine orale Applikationsform für Insulin als Ersatz für Spritzen oder Pens anbieten können“, so Dr. Marcus Schindler.

Stammzelltherapie gegen Diabetes

Bei seinem Besuch konnte Krachten auch das Stammzelllabor von Novo Nordisk besichtigen. Dort arbeitet das Unternehmen daran, Stammzellen zu insulinproduzierenden Betazellen auszudifferenzieren. „Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Phase“, erläuterte Dr. Marcus Schindler.

Doch Novo Nordisk treibt diesen Forschungsbereich intensiv voran: Rund 100 Stammzellforscher sind zurzeit für das Unternehmen tätig. „Stammzelltherapien sind ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, eine Heilung für Diabetes zu finden. Es ist unser gemeinsames Ziel, dass daraus eines Tages Wirklichkeit wird.“

„Seit der Gründung unseres Unternehmens vor über 95 Jahren entwickeln wir stetig Innovationen“, sagt Jesper Wenzel Larsen, Geschäftsführer von Novo Nordisk in Deutschland. „Mit unserem Kampagnenbeitrag möchten wir zeigen, wie wichtig langfristig angelegte Forschung ist, um das Leben von Menschen mit Diabetes weiter zu verbessern.“


Quelle: Novo Nordisk |
Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa)
| Redaktion

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße