Online-Training für bessere Therapieergebnisse

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Online-Training für bessere Therapieergebnisse

Ein online-basiertes Selbsthilfeprogramm könnte künftig Menschen mit Typ-2-Diabetes helfen, Therapieziele besser zu erreichen. Interessierte können bereits jetzt im Rahmen einer Studie das innovative Programm kostenfrei nutzen.

Das zweimonatige online-basierte Selbsthilfeprogramm „ONSIDE“ („Online-Selbsthilfe Diabetes“) richtet sich an Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Es beinhaltet verschiedene verhaltenstherapeutische Module, die verschiedene Aspekte zum Diabetes mellitus Typ 2 berücksichtigen.

Teilnehmer können praktisches Wissen zur Erkrankung erwerben, Motivation aufbauen und den Umgang mit depressiven Symptomen erlernen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, ein Entspannungsmodul zu absolvieren.

Gesundheit fördern trotz Diabetes

Wer das Programm nutzt, kann eigene gesundheitsfördernde Lebensgewohnheiten wie Bewegung und gesunde Ernährung sowie die regelmäßige Arzneimitteleinnahme fördern. Ziel ist es, die Langzeitfolgen der Erkrankung zu reduzieren.

Durchgeführt wird die Studie zur wissenschaftlichen Überprüfung des neuen Online-Selbsthilfeprogramms an der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf und der GAIA AG Hamburg.

An der Studie teilnehmen und die Plattform kostenlos testen können Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, Typ-2-Diabetes haben, ihre Kontrolltermine wahrnehmen und einen Internetzugang haben sowie ein Gerät (Computer, Smartphone), um diesen zu nutzen.

Info und Anmeldung
M. Sc.-Psych. Antje Dorothea Arlt, Tel: 06421/2823929, E-Mail: onside@uni-marburg.de

Quelle: Uni Marburg | Redaktion

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße