- Behandlung
Peptid lässt neue β-Zellen entstehen
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Mit einer neuen Methode könnte es womöglich eines Tages gelingen, dem Verlust der insulinproduzierenden Beta-Zellen (β-Zellen) bei Typ-1-Diabetes entgegenzuwirken.
Wissenschaftler des Sanford-Burnham Medical Research Institute in den USA berichten, dass sie im Tiermodell einen neuen Ansatz entdeckt haben, mit dem potentiell die Insulinproduktion bei Patienten mit Typ-1-Diabetes wieder angekurbelt werden könnte.
Aus α-Zellen werden insulinproduzierende β-Zellen
In einer Studie gelang es den US-Forschern zunächst, bei diabetischen Mäusen Alpha-Zellen (α-Zellen) der Bauchspeicheldrüse in insulinproduzierende β-Zellen umzuwandeln, indem sie den Tieren das Peptid Caerulein injizierten. Anschließend versetzten sie Bauchspeicheldrüsengewebe von Typ-1-Diabetikern mit Caerulein und beobachteten, dass dieser Effekt auch bei menschlichem Gewebe eintritt: aus α- wurden β-Zellen.
Trotzdem wird es noch ein längerer Weg sein, bis diese neuen Erkentnisse womöglich für neue Therapieoptionen eingesetzt werden können. Denn zum einen werden auch die durch diese Methode neu entstandenen β-Zellen vom körpereigenen Immunsystem angegriffen und zerstört (Autoimmunreaktion), zum anderen kann verabreichtes Caerulein beim Menschen eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) auslösen.
Weitere Forschungsarbeiten sind nötig und geplant
„Als nächsten Schritt wollen wir deshalb herausfinden, auf welche konkreten Moleküle der α-Zellen das Peptid abzielt, um deren Transforamtion in β-Zellen auszulösen“, kommentiert der Studienleiter Dr. Fred Levine diese Ergebnisse.
Sollte Ihnen das gelingen, so Levine weiter, stünde somit potentiell eine vielversprechende neue therapeutische Methode zur Behandlung des Typ-1-Diabetes zur Verfügung. Die Ergebnisse wurden in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Cell Death and Disease veröffentlicht.
von Gregor Hess
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag, 17 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße