Podcast: Diabetes und Nierenerkrankungen – ein Interview

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Podcast: Diabetes und Nierenerkrankungen – ein Interview

Mein erster Gesprächspartner in dieser Podcast-Reihe ist der Diabetologe und Nephrologe Dr. Ludwig Merker, der in einem Nieren- und Dialysezentrum in Dormagen arbeitet und außerdem die Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Niere“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) leitet.

Diabetes und Nierenerkrankungen – was steckt dahinter?

Welche Aufgaben haben unsere Nieren eigentlich? Warum haben Menschen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko für Nierenerkrankungen? Welche Faktoren erhöhen denn außerdem das Risiko für Nierenerkrankungen? Haben Menschen mit Diabetes selbst Schuld, wenn ihre Nieren Schaden nehmen? Woran merkt man, dass es den Nieren nicht gut geht? Welche Vorsorgeuntersuchungen sollte man möglichst nicht verpassen? Was bedeutet es, wenn im Blut oder Urin Hinweise auf eine Nierenerkrankung gefunden werden? Was sollte man tun, damit aus einem kleinen Nierenschaden kein großer wird? Welche Rolle spielt die Ernährung? An wen wendet man sich, wenn die Nierenerkrankung trotz aller Bemühungen weiter fortschreitet? Welche Möglichkeiten gibt es, wenn die Nieren gar nicht mehr funktionieren? Und kann man auch mit „terminalem Nierenversagen“ noch gut leben? Auf all diese Fragen hat Dr. Ludwig Merker verständliche Antworten parat.


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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 16 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 10 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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