Prävention und Behandlung des Diabetes im Fokus

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Prävention und Behandlung des Diabetes im Fokus

Jedes Jahr wird am 7. April der Weltgesundheitstag begangen. In diesem Jahr ist erstmals Diabetes Schwerpunktthema dieses Aktionstages. Aus diesem Anlass weist diabetesDE auf die Kampagne „Diabetes STOPPEN – jetzt!“ hin, mit der der Diabetes-Epidemie entgegengetreten werden soll.

Der Weltgesundheitstag am 7. April 2016 stellt erstmals die Prävention und Behandlung von Diabetes in den Mittelpunkt. Die Stoffwechselerkrankung – insbesondere Diabetes Typ 2 – nimmt weltweit und auch in Deutschland unverändert dramatisch zu. Das zeigen neue globale Daten der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) aus dem Jahr 2015. Schon heute sind weltweit 415 Mio. Menschen betroffen; im Jahr 2040 werden es bereits über ein Drittel mehr sein (642 Mio.).

In Deutschland hat sich die Zahl der neu Erkrankten seit Beginn des Jahrtausends um 40 Prozent erhöht. Mittlerweile sind 6,7 Millionen Menschen hierzulande an Diabetes erkrankt, darunter zwei Millionen Menschen , ohne es zu wissen.

Diabetes-Zunahme: hohe und gefährliche Dunkelziffer

Auf die hohe und gefährliche Dunkelziffer macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe im Rahmen ihrer gesundheitspolitischen Kampagne Diabetes STOPPEN – jetzt! aufmerksam. Auf einer Pressekonferenz am 5. April 2016 in Berlin stellt die gemeinnützige Organisation Zahlen und Fakten rund um die Diabetes-Zunahme vor und erörtert unter anderem mit politischen Vertretern, welche Maßnahmen zur Vorbeugung und früheren Diagnose der Stoffwechselerkrankung notwendig sind.

Wie viele Menschen genau mit Diabetes Typ 2 „unerkannt unterwegs“ sind, beruht auf den Schätzungen unterschiedlicher Daten, anhand derer sich eine Spanne zwischen 1,3 und 2,2 Millionen Menschen mit einem bisher unentdeckten Diabetes in Deutschland ergibt. „Die Dunkelziffer liegt in jedem Fall in Millionenhöhe, wir gehen von etwa zwei Millionen Betroffenen aus“, sagt Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Chefarzt am Kinderkrankenhaus Auf der Bult in Hannover.

Unzureichende Maßnahmen zur Diabetes-Frühdiagnostik

Einer der Gründe für die hohe und ungenaue Dunkelziffer ist, dass Diabetes Typ 2 häufig sehr lange auch von Betroffenen unbemerkt verläuft – ein zu hoher Blutzuckerspiegel verursacht keine Schmerzen und jahrelang oft zunächst auch keine weiteren Symptome. Zudem gibt es in Deutschland nach wie vor keine strukturierte Diagnostik.

„Der Umfang der im Rahmen der hausärztlichen Versorgung angebotenen Untersuchung Check-up 35 reicht nach unser Ansicht zur Frühdiagnostik nicht aus“, betont Professor Danne. Gerade Menschen mit einem hohen Risiko für Diabetes Typ 2 seien in dem regelmäßig alle zwei Jahre finanzierten Gesundheits-Check ab dem Alter von 35 Jahren nicht eindeutig identifizierbar.

Kampagne „Diabetes STOPPEN – jetzt!“

Im Rahmen der Kampagne „Diabetes STOPPEN – jetzt!“ fordert diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hier eine Ausweitung des Gesundheits-Check 35 zu einem Gesundheits-Check 35 plus D (Diabetes) mit einer Erweiterung um den Langzeitblutzuckertest (HbA1c-Wert). Diese und weitere mögliche Maßnahmen diskutieren Professor Danne und weitere Vertreter aus Verbänden und Politik auf der Pressekonferenz am Dienstag, 5. April 2016, 11.00 bis 12.00 Uhr in Berlin.

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat die mehrjährige gesundheitspolitische Kampagne Diabetes STOPPEN – jetzt! 2013 gestartet. Dieses Jahr stellt sie die Aspekte Dunkelziffer und Folgekosten in den Mittelpunkt.

Der Weltgesundheitstag wird jährlich weltweit am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Sie legt jährlich ein anderes Gesundheitsthema von globaler Relevanz für den Weltgesundheitstag fest. Ziel ist es dabei, dieses aus der Sicht der WHO vorrangige Gesundheitsproblem ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken.


Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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